Seit mehr als 25 Jahren widmen sich Eva Sixt, Sepp Frank und Rainer J. Hofmann dem französischen Chanson: der besonderen Kunst, Lieder nicht einfach nur zu singen, sondern sie zu erzählen. Da geht es um Liebe und Sehnsucht, um ausgelassene Heiterkeit, Melancholie und Lebenskummer, oft mit feinem Witz und dem eleganten Schwebezustand zwischen Charme und Wehmut, den wohl nur das Chanson so gut beherrscht.
Und wer das Trio kennt, weiß: Hier werden Stimmungen und kleine Szenen lebendig und ziehen einen sofort in ihren Bann. Mal klingt es nach Pariser Café, mal nach Hafenkneipe in Marseille, mal ganz einfach nach den großen und kleinen Gefühlen, die überall verstanden werden.
Sepp Frank am Kontrabass liefert den erdigen Herzschlag, während Rainer J. Hofmann am Akkordeon den Liedern Atem, Farbe und Raum gibt. Eva Sixt wiederum durchlebt die kleinen Geschichten geradezu und versetzt das Publikum mit ihrem warmen Gesang und ihrer charmanten Conférence scheinbar mühelos in die Stimmung des nächsten Stücks – ganz gleich, wie gegensätzlich die Gefühle auch sein mögen.