Sonderausstellung «Hut Mania» im Museum Rothrist,
15. März 2026, 14.00–17.00 Uhr
Special Live‑Vorführung: Nicole Sprüngli (Risa Hutwerkstatt) näht Strohhüte
Am offenen Sonntag erwartet die Besucherinnen und Besucher des Heimatmuseums Rothrist ein besonderes Highlight. Nicole Sprüngli von der Risa Hutwerkstatt zeigt live, wie traditionelle Strohhüte gefertigt werden. Die Vorführung bietet einen seltenen Einblick in ein Handwerk, das heute nur noch an wenigen Orten praktiziert wird.
Mit diesem Eindruck aus der Praxis eröffnet sich die Ausstellung Hut Mania auf besonders eindrückliche Weise. Sie erzählt die Geschichte der Freiämter Stroharbeit, bei der aus einfachem Feldstroh mit viel Geschick, Geduld und über Generationen weitergegebenem Wissen elegante Hüte entstanden. Für viele Bauernfamilien war diese Heimarbeit eine wichtige Einnahmequelle und prägte das Leben im Freiamt nachhaltig. Während dort die Stroharbeit verbreitet war, wurde in unserer Region vor allem gesponnen und gewoben, um das Einkommen aufzubessern.
Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung sind die feinen «Agréments» – kunstvolle Strohverzierungen, die jedem Hut eine besondere Raffinesse verliehen. Die Techniken dafür wurden innerhalb der Familien sorgfältig gehütet und nur an die nächste Generation
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Sonderausstellung «Hut Mania» im Museum Rothrist,
15. März 2026, 14.00–17.00 Uhr
Special Live‑Vorführung: Nicole Sprüngli (Risa Hutwerkstatt) näht Strohhüte
Am offenen Sonntag erwartet die Besucherinnen und Besucher des Heimatmuseums Rothrist ein besonderes Highlight. Nicole Sprüngli von der Risa Hutwerkstatt zeigt live, wie traditionelle Strohhüte gefertigt werden. Die Vorführung bietet einen seltenen Einblick in ein Handwerk, das heute nur noch an wenigen Orten praktiziert wird.
Mit diesem Eindruck aus der Praxis eröffnet sich die Ausstellung Hut Mania auf besonders eindrückliche Weise. Sie erzählt die Geschichte der Freiämter Stroharbeit, bei der aus einfachem Feldstroh mit viel Geschick, Geduld und über Generationen weitergegebenem Wissen elegante Hüte entstanden. Für viele Bauernfamilien war diese Heimarbeit eine wichtige Einnahmequelle und prägte das Leben im Freiamt nachhaltig. Während dort die Stroharbeit verbreitet war, wurde in unserer Region vor allem gesponnen und gewoben, um das Einkommen aufzubessern.
Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung sind die feinen «Agréments» – kunstvolle Strohverzierungen, die jedem Hut eine besondere Raffinesse verliehen. Die Techniken dafür wurden innerhalb der Familien sorgfältig gehütet und nur an die nächste Generation weitergegeben.
Wertvolle Leihgaben des Schweizerischen Strohmuseums Wohlen bereichern die Präsentation. Ein Film aus der Risa Hutwerkstatt in Hägglingen, einer der letzten aktiven Hutmachereien der Schweiz, zeigt anschaulich, wie ein Strohhut Schritt für Schritt entsteht. Ein eigenes Kapitel widmet sich zudem der Fischer Hutfabrik Dottikon, einst eine der bedeutendsten Produktionsstätten der Schweizer Hutindustrie und ein eindrucksvolles Beispiel für Innovationskraft und Unternehmergeist im Freiamt.
Nach dem Ausstellungsbesuch lädt das Museumscafé mit frisch gebackenen, hausgemachten Kuchen zum gemütlichen Verweilen ein. Das Museumsteam freut sich auf Ihren Besuch.
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