Shelley Hirsch - „NO!“, Shelley Hirsch interpretiert Christian Marclay’s grafische Partitur
Shelley Hirsch interpretiert Christian Marclay’s grafische Partitur „NO!“, bestehend aus 15 austauschbaren Seiten, die aus Fragmenten von Comicbüchern erstellt wurden. Diese enthält lautmalerische Klänge und ausdrucksstarke, illustrierte Bewegungen aus Comics und ermutigt die Ausführenden, die emotionale, energiegeladene und oft gewalttätige Bildsprache körperlich zu interpretieren.
Eine Rezension einer Aufführung von „NO!“ beim Electric Eclectics Festival in Kanada:
Die Dinge nahmen eine dramatische Wendung, als Shelley Hirsch die Bühne für eine Aufführung von Christian Marcaly’s „NO!“ betrat. Wer erst zu diesem Zeitpunkt eintraf, wäre vermutlich verwirrt oder vielleicht sogar verängstigt gewesen von der besessenen Wirkung dessen, was dort dargeboten wurde. Diese mitreißende Performance wurde mit frenetischem Applaus aufgenommen.
Die Vokalkünstlerin Shelley Hirsch lebt und arbeitet in New York. Sie verschiebt, überwindet und erweitert seit Jahrzehnten mit ihrer einzigartigen Vokalkunst Grenzen, indem sie aus ihren Lebenserfahrungen, ihren Erinnerungen und ihrer lebendigen Vorstellungskraft schöpft. Sie hat ihre Kompositionen, inszenierten Multimedia-Arbeiten, Improvisationen,
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Shelley Hirsch - „NO!“, Shelley Hirsch interpretiert Christian Marclay’s grafische Partitur
Shelley Hirsch interpretiert Christian Marclay’s grafische Partitur „NO!“, bestehend aus 15 austauschbaren Seiten, die aus Fragmenten von Comicbüchern erstellt wurden. Diese enthält lautmalerische Klänge und ausdrucksstarke, illustrierte Bewegungen aus Comics und ermutigt die Ausführenden, die emotionale, energiegeladene und oft gewalttätige Bildsprache körperlich zu interpretieren.
Eine Rezension einer Aufführung von „NO!“ beim Electric Eclectics Festival in Kanada:
Die Dinge nahmen eine dramatische Wendung, als Shelley Hirsch die Bühne für eine Aufführung von Christian Marcaly’s „NO!“ betrat. Wer erst zu diesem Zeitpunkt eintraf, wäre vermutlich verwirrt oder vielleicht sogar verängstigt gewesen von der besessenen Wirkung dessen, was dort dargeboten wurde. Diese mitreißende Performance wurde mit frenetischem Applaus aufgenommen.
Die Vokalkünstlerin Shelley Hirsch lebt und arbeitet in New York. Sie verschiebt, überwindet und erweitert seit Jahrzehnten mit ihrer einzigartigen Vokalkunst Grenzen, indem sie aus ihren Lebenserfahrungen, ihren Erinnerungen und ihrer lebendigen Vorstellungskraft schöpft. Sie hat ihre Kompositionen, inszenierten Multimedia-Arbeiten, Improvisationen, Hörspiele, Installationen und Kooperationen in Konzertsälen, Clubs, auf Festivals, in Theatern, Museen und Galerien sowie im Radio, im Film und im Fernsehen auf fünf Kontinenten präsentiert. Zu Shelley Hirsch’s renommierten Stipendien und Auszeichnungen zählen unter anderem Grants to Artists der Foundation for Contemporary Arts, das John Simon Guggenheim Memorial Foundation Fellowship, ein Stipendium von Creative Capital sowie eine Residency des DAAD.
Christian Marclay ist ein schweizamerikanischer bildender Künstler und Komponist. Marclay beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit den Verbindungen zwischen Klangkunst, Noise-Musik, Fotografie, Videokunst, Film und digitalen Animationen. Als Pionier der Verwendung von Schallplatten und Plattenspielern als Musikinstrumente zur Erstellung von Klangcollagen ist Marclay nach den Worten des Kritikers Thom Jurek vielleicht der „unwissende Erfinder des Turntablism“. Seine eigene Verwendung von Plattenspielern und Schallplatten, die Ende der 1970er Jahre begann, entwickelte sich unabhängig von, aber in etwa parallel zur Verwendung des Instruments im Hip-Hop.
Marclay gewinnt mit The Clock den Goldenen Löwen bei der 54. Biennale von Venedig 2011.
Noah Joel Huber - Medea Monstruo Morgenstern, eine Performance von Noah Joel Huber
Noah Joel Hubers Arbeit dreht sich um Körper:innen, Räume und Verbindungen. Das Hinterfragen von sozialen Strukturen/ -Codes und die Suche nach persönlichen, wie auch räumlichen Grenzen, ist zentral in deren Auseinandersetzung. They arbeitet mit diversen Medien, immer mit einem performativen Ansatz. Dabei entstehen Ereignisträger:innen an Schnittstellen zwischen Skulptur, Zeichnung und Performance. NJHs Arbeit war unter anderem im Helmhaus, Cabaret Voltaire und im Strauhof in Zürich zu sehen.
Performativer Text zur Arbeit von Noah Joel Huber:
Abgespalten, spalte ich die Nacht in drei Hälften, unbedacht, befühlt. Die Zunge von Medea Monstruo Morgenstern schiebt sich durch die Grenzen des Raums und reckt, streckt, leckt, unperfekt, perfekt. Sie singt ein stummes Lied über meine verträumt gedachten Gedanken ohne Worte und mit einer Angst, dass sie wieder kommt. Die Angst vor Medea Monstruo Morgenstern. Dabei bitte ich Dich doch nur, lass mich Deine Luft atmen. Dein Atem ist mein Parfum, Medea Monstruo Morgenstern. Du ziehst durch mich und ich stolpre für Dich. Vergiss mein nicht und ich Dein Gesicht, was langsam zerbricht im Irrgarten und Tageslicht. So bitte ich Dich, lass die Winde beben und die Erde wehen, das Licht verdunkeln, die Dunkelheit erhellen, trockne das Wasser und flute die Wüste. Sei viel und bunt und schrecklich und schön. So wünsche ich es mir und ich wage, Dich zu bitten: komm zur Welt.
Quelle:
thurgaukultur.ch - das Kulturportal für den Thurgau, mit Terminen, Themen & Menschen, die zu reden geben.
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