Berge und Wälder – zwei Landschaftstypen prägen die Malerei. Mit einem immer wieder neuen Blick erfolgt die Rückkehr zu diesen beiden Bildthemen; zufällige Leidenschaft oder tiefer verwurzelte Faszination?
Zeichnend besteht das Bedürfnis, Momente und Landschaftseindrücke, die berühren, dokumentarisch festzuhalten – im Alltag und in der Natur. Beim Zeichnen wird genauer und differenzierter wahrgenommen.
Malend beginnt das Verstehen dessen, was an diesen Landschaftsausschnitten berührt. Dieser Faszination kann nachgegangen werden, indem Form und Farbe gegeben, weggelassen, verschoben oder hinzugefügt werden – die Landschaft wird gestaltet und damit Wirklichkeit verändert oder verstärkt.
Oft zunächst unbewusst tragen die Bilder Umweltereignisse oder persönliche Lebensumstände in sich, die sich erst allmählich zeigen.
Ein fortlaufendes Entdecken, das mitunter herausfordernd ist und bereichernd wirken kann. Daher richtet sich der Blick nicht auf immer neue Bildwelten. Die vertraute Umgebung bleibt bestehen und enthält genügend Wandlungspotenzial, um Lebenssituationen abzubilden.