Zwölf Jahre liegt Volly Tanners letzte Buchveröffentlichung nunmehr zurück. Und damit von einem der Urgesteine der Leipziger Underground und deutschen Social Beat Literatur. Mehr als Zeit genug, FreundInnen dystopischer Heilsversprechen mit seinem literarischen Comeback zu beglücken. Und so wird Volly Tanner an diesem Abend in der Ratstonne der Leipziger Moritzbastei sein Buch "Narr unter Nattern" präsentieren. Zitat:
Unsere Welt hat Risse, da scheint das Licht hinein. Der Suchende in Volly Tanners „Narr unter Nattern“ fällt in einem Moment tiefster Zweifel, angestoßen vom großen schwarzen Hund, durch genau diese Risse, findet Wärme und Intelligenz, Philosophie und Humor und die Weisheit anderer, denen er Fragen stellen kann. Seine große Reise in die unterschiedlichsten Gegenden außerhalb der festgefahrenen Gewissheiten berauscht sich im Duktus des Beat, ruft dystopische Landschaften auf, lässt den Protagonisten reifen und öffnet die Risse sanft und freundlich für die Lesenden, damit auch sie das Licht erspüren können.
Der große P. K. Dick hinterfragte die Realität, Tanner hinterfragt die Innenseiten der Höhle, die Platon erdachte und in der wir alle derzeit zu leben scheinen, fiebrig, belastet und verwundet.
Nach zehn Büchern voller Punk-Poesie hat Tanner mit „Narr unter
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Zwölf Jahre liegt Volly Tanners letzte Buchveröffentlichung nunmehr zurück. Und damit von einem der Urgesteine der Leipziger Underground und deutschen Social Beat Literatur. Mehr als Zeit genug, FreundInnen dystopischer Heilsversprechen mit seinem literarischen Comeback zu beglücken. Und so wird Volly Tanner an diesem Abend in der Ratstonne der Leipziger Moritzbastei sein Buch "Narr unter Nattern" präsentieren. Zitat:
Unsere Welt hat Risse, da scheint das Licht hinein. Der Suchende in Volly Tanners „Narr unter Nattern“ fällt in einem Moment tiefster Zweifel, angestoßen vom großen schwarzen Hund, durch genau diese Risse, findet Wärme und Intelligenz, Philosophie und Humor und die Weisheit anderer, denen er Fragen stellen kann. Seine große Reise in die unterschiedlichsten Gegenden außerhalb der festgefahrenen Gewissheiten berauscht sich im Duktus des Beat, ruft dystopische Landschaften auf, lässt den Protagonisten reifen und öffnet die Risse sanft und freundlich für die Lesenden, damit auch sie das Licht erspüren können.
Der große P. K. Dick hinterfragte die Realität, Tanner hinterfragt die Innenseiten der Höhle, die Platon erdachte und in der wir alle derzeit zu leben scheinen, fiebrig, belastet und verwundet.
Nach zehn Büchern voller Punk-Poesie hat Tanner mit „Narr unter Nattern“ seine Apokryphen abgeliefert. Darin versinken birgt die Chance in sich, aus der Straßen bedrückender Enge und der Religionen ehrwürdiger Nacht ans Licht zu kommen.
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Der Eintritt ist frei. Und selbstverständlich wird es einen Büchertisch geben.
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