Rap Talk Nr. 4/6 - Rapkünstler Samy Deluxe im Gespräch mit Okan Yilmaz
Wo das Sprechen zum Singen wird, sagt es andere Dinge; und es sagt Dinge anders.
„Wer ist so höflich so charmant, für seinen Grössenwahn bekannt?“ – richtig! Es ist Samy Deluxe, dessen Name man „mit einem M und nicht Samuel“ schreibt, (‚Mit einem M, denn es kommt aus dem Arabischen‘). Seit über drei Jahrzehnten gehört er zu den prägendsten Figuren des deutschsprachigen Rap. Dass sich das Werk des Hamburgers als Rap und Literatur auf einem Möbiusband versteht, macht er selbst unmissverständlich deutlich. Seine Songs sind nicht bloss Songs, sondern Poesiealben, in denen er sich als so „Schiller, so Goethe, so bitter, so böse“ beschreibt und erklärt, er wäre, hätte er keine Rapkarriere eingeschlagen, vermutlich die Reinkarnation Erich Kästners geworden. Kommt und seid dabei an einem unvergesslichen Abend und begebt euch mit uns auf die Suche nach dem verlorenen Reim.
Über die Reihe «Zwischen Demut und Grössenwahn»
Von der Bühne in die Wissenschaft, von der Strasse ins Feuilleton und vom Reim zur Reflexion – kaum eine andere zeitgenössische Strömung sprachlicher Ausdruckskunst wird so unterschiedlich bewertet wie die Texte aus der Quelle des Rap. Okan Yilmaz hat Germanistik und Philosophie an der
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Rap Talk Nr. 4/6 - Rapkünstler Samy Deluxe im Gespräch mit Okan Yilmaz
Wo das Sprechen zum Singen wird, sagt es andere Dinge; und es sagt Dinge anders.
„Wer ist so höflich so charmant, für seinen Grössenwahn bekannt?“ – richtig! Es ist Samy Deluxe, dessen Name man „mit einem M und nicht Samuel“ schreibt, (‚Mit einem M, denn es kommt aus dem Arabischen‘). Seit über drei Jahrzehnten gehört er zu den prägendsten Figuren des deutschsprachigen Rap. Dass sich das Werk des Hamburgers als Rap und Literatur auf einem Möbiusband versteht, macht er selbst unmissverständlich deutlich. Seine Songs sind nicht bloss Songs, sondern Poesiealben, in denen er sich als so „Schiller, so Goethe, so bitter, so böse“ beschreibt und erklärt, er wäre, hätte er keine Rapkarriere eingeschlagen, vermutlich die Reinkarnation Erich Kästners geworden. Kommt und seid dabei an einem unvergesslichen Abend und begebt euch mit uns auf die Suche nach dem verlorenen Reim.
Über die Reihe «Zwischen Demut und Grössenwahn»
Von der Bühne in die Wissenschaft, von der Strasse ins Feuilleton und vom Reim zur Reflexion – kaum eine andere zeitgenössische Strömung sprachlicher Ausdruckskunst wird so unterschiedlich bewertet wie die Texte aus der Quelle des Rap. Okan Yilmaz hat Germanistik und Philosophie an der Universität Zürich studiert, unterrichtet Deutsch an einem Gymnasium und beleuchtet mit unterschiedlichen Gäst*innen in der Lesereihe «Zwischen Demut und Grössenwahn» die Poetik des deutschen Rap als literarisches, kulturelles und politisches Phänomen.
Die nächsten Termine:
Sonntag, 25. Oktober 2026 mit Lady Bitch Ray @ Karl*a d. Grosse (Im Rahmen des Literaturfestivals 'Zürich liest')
Mittwoch, 25. November 2026 mit Lo & Leduc @ Literaturhaus Zürich
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