Feb

16

Montag

"Der Silberfuch meiner Mutter" - Lesung mit Alois Hotschnig

"Der Silberfuch meiner Mutter" - Lesung mit Alois Hotschnig Bibliothek Zug, Sankt-Oswalds-Gasse 21, 6300 Zug Tickets
Einlass:
Bibliothek Zug, Zug (CH)

Der Autor Alois Hotschnig aus Innsbruck zu Gast in Zug

Vor über dreissig Jahren war Alois Hotschnig designierter Nachfolger als Stadtbeobachter von Zsuzsanna Gahse in Zug. Aus bekannten Gründen war es ihm dann aber nicht möglich, sein Amt anzutreten. Nun hat  die Literarische Gesellschaft Zug den mittlerweile längst arrivierten und mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Schriftsteller zu einer Lesung eingeladen mit seinem Roman «Der Silberfuchs meiner Mutter». Im Zenturm des anschliessenden Gesprächs mit der Moderatorin Theres Roth-Hunkeler steht die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte des Werks, die lange Recherche dazu sowie die Komposition und die eigenwillige Sprache des Romans.

«Der Silberfuchs meiner Mutter» lehnt sich an die Lebensgeschichte des Schauspielers Heinz Fitz an. Von ihm erhielt Hotschnig die Freiheit, daraus «zu machen, was du möchtest».

Das Einzige, was Heinz Fritz – so heisst nun die Hauptfigur im Roman – mit Gewissheit von seiner Mutter weiss, sind die Stationen ihrer ersten langen Reise im Jahr 1942: Oslo – Kopenhagen – Berlin – München – Hohenems. Verbürgt ist diese Reise durch ein Schriftstück, das er sein Leben lang bei sich trägt: ein Dokument des SS-Lebensborn. Die Norwegerin hat sich mit dem Feind eingelassen und sie hat dem Falschen vertraut.

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Der Autor Alois Hotschnig aus Innsbruck zu Gast in Zug

Vor über dreissig Jahren war Alois Hotschnig designierter Nachfolger als Stadtbeobachter von Zsuzsanna Gahse in Zug. Aus bekannten Gründen war es ihm dann aber nicht möglich, sein Amt anzutreten. Nun hat  die Literarische Gesellschaft Zug den mittlerweile längst arrivierten und mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Schriftsteller zu einer Lesung eingeladen mit seinem Roman «Der Silberfuchs meiner Mutter». Im Zenturm des anschliessenden Gesprächs mit der Moderatorin Theres Roth-Hunkeler steht die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte des Werks, die lange Recherche dazu sowie die Komposition und die eigenwillige Sprache des Romans.

«Der Silberfuchs meiner Mutter» lehnt sich an die Lebensgeschichte des Schauspielers Heinz Fitz an. Von ihm erhielt Hotschnig die Freiheit, daraus «zu machen, was du möchtest».

Das Einzige, was Heinz Fritz – so heisst nun die Hauptfigur im Roman – mit Gewissheit von seiner Mutter weiss, sind die Stationen ihrer ersten langen Reise im Jahr 1942: Oslo – Kopenhagen – Berlin – München – Hohenems. Verbürgt ist diese Reise durch ein Schriftstück, das er sein Leben lang bei sich trägt: ein Dokument des SS-Lebensborn. Die Norwegerin hat sich mit dem Feind eingelassen und sie hat dem Falschen vertraut. Denn als sie in Österreich ankommt, wird sie nicht willkommen geheissen von der Familie ihres Verlobten, sondern abgewiesen. Zurück kann sie auch nicht, denn in Norwegen gilt sie nun als Kollaborateurin.

In einer grossen, kompromisslosen Selbstbefragung versucht der Erzähler – ihr Sohn –, die Rätsel seiner Herkunft zu lösen, die Wahrheit über seine Eltern freizulegen. Es ist eine Spurensuche, an deren Ende sich noch einmal alles dreht. «Der Silberfuchs meiner Mutter» ist ein brillanter Roman über einen Menschen, der sich nicht brechen lässt. Ebenso ist er berührende Liebeserklärung eines Sohnes an seine Mutter und ein Plädoyer für die Kraft des Erzählens.

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Veranstalter:in

Literarische Gesellschaft Zug

Vorverkauf

Tickets nur an der Abendkasse erhältlich

Total: XX.XX CHF

Infos

Ort:

Bibliothek Zug, Sankt-Oswalds-Gasse 21, Zug, CH