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Mittwoch

Stefan Franke „Ein bisserl schimpfen, ein bisserl räsonieren

Stefan Franke „Ein bisserl schimpfen, ein bisserl räsonieren Bücherei Penzing, Hütteldorfer Straße 130 D, 1140 Wien Tickets

Credits: Katharina Litschauer

Bücherei Penzing, Wien (AT)

Eine Zeitreise zum Beginn des 20. Jahrhunderts – Stefan Franke liest aus seinem Buch „Ein bisserl schimpfen, ein bisserl räsonieren“ (Ueberreuter) und präsentiert kuriose historische Leserbriefe und Beschwerden aus Wien.

Granteln, sudern, schimpfen – diese Wiener Lieblingsbeschäftigungen sind keine Erfindung der Gegenwart. Wie Stefan Franke in seinem Buch zeigt, wurde schon vor mehr als hundert Jahren mit Hingabe über die kleinen und großen Ärgernisse des Alltags geklagt. Die Texte stammen aus Beschwerdezuschriften, die zwischen 1909 und 1915 an die Wochenzeitung „Wiener Hausfrau“ geschickt und in der Rubrik „Klaghansl“ veröffentlicht wurden.

Das Wiener Bürgertum beschwert sich darin über Alltägliches und scheinbare Nebensächlichkeiten – über Missstände, die im Geschichtsunterricht oder in TV-Dokumentationen kaum jemals eine Rolle spielen. Gerade darin liegt ihr Reiz: Was den Menschen damals ein Dorn im Auge war, liest sich heute ebenso unterhaltsam wie erhellend – und manches kommt einem erstaunlich vertraut vor.

„Es ist unglaublich interessant, mithilfe dieser Leserbriefe in die Köpfe unserer Vorfahren zu schauen und ihre Gedanken und Meinungen kennenzulernen“, berichtet Stefan Franke aus seiner Recherchearbeit. Da ihm diese besondere Form der Zeitreise so viel Freude

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Eine Zeitreise zum Beginn des 20. Jahrhunderts – Stefan Franke liest aus seinem Buch „Ein bisserl schimpfen, ein bisserl räsonieren“ (Ueberreuter) und präsentiert kuriose historische Leserbriefe und Beschwerden aus Wien.

Granteln, sudern, schimpfen – diese Wiener Lieblingsbeschäftigungen sind keine Erfindung der Gegenwart. Wie Stefan Franke in seinem Buch zeigt, wurde schon vor mehr als hundert Jahren mit Hingabe über die kleinen und großen Ärgernisse des Alltags geklagt. Die Texte stammen aus Beschwerdezuschriften, die zwischen 1909 und 1915 an die Wochenzeitung „Wiener Hausfrau“ geschickt und in der Rubrik „Klaghansl“ veröffentlicht wurden.

Das Wiener Bürgertum beschwert sich darin über Alltägliches und scheinbare Nebensächlichkeiten – über Missstände, die im Geschichtsunterricht oder in TV-Dokumentationen kaum jemals eine Rolle spielen. Gerade darin liegt ihr Reiz: Was den Menschen damals ein Dorn im Auge war, liest sich heute ebenso unterhaltsam wie erhellend – und manches kommt einem erstaunlich vertraut vor.

„Es ist unglaublich interessant, mithilfe dieser Leserbriefe in die Köpfe unserer Vorfahren zu schauen und ihre Gedanken und Meinungen kennenzulernen“, berichtet Stefan Franke aus seiner Recherchearbeit. Da ihm diese besondere Form der Zeitreise so viel Freude bereitet, wird er bei der Lesung auch einige Beschwerden vorstellen, die nicht im Buch enthalten sind: Texte mit ganz spezifischem Bezug zu Penzing.

Anmeldung: 01 4000 14161 oder penzing@buechereien.wien.gv.at

Zur Person – Stefan Franke ist ausgebildeter Sprecher und Autor. Sein Buch „Ein bisserl schimpfen, ein bisserl räsonieren“ (Ueberreuter) ist voll mit kuriosen Leser- und Beschwerdebriefe vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Auf Instagram und Facebook veröffentlicht er außerdem regelmäßig skurrile historische Kontaktanzeigen.

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Veranstalter:in

Bücherei Penzing

Total: XX.XX

Infos

Ort:

Bücherei Penzing, Hütteldorfer Straße 130 D, Wien, AT