Hätte William Shakespeare einen alternativen Namen für seine "Julia" gesucht, hätte er sie "Lydia" genannt. Eine fulminante Geschichte über eine bemerkenswerte, gescheite Frau und Schweizer Persönlichkeit in einem epochalen Skandal.
Einstündiges, enorm spannendes Monodrama. Dokumentation und Rückblick intensiver Lebensumstände und unerfüllter Lebensträume einer emanzipierten, starken und doch gescheiterten Frau des 19. Jahrhunderts. Zum 130. Todestag der Tochter von Alfred Fischer. Sowohl inhaltlich als auch thematisch nach wie vor topaktuell. Nach ihren grossen Monologen als Sabine Spielrein oder Maria Callas, brilliert Graziella Rossi nun als Lydia.