Der arme Müller wünscht sich nichts sehnlicher, als dass es seine Tochter einmal besser haben soll. Er setzt alles daran, ihr ein gutes Leben zu ermöglichen. Doch die Zeiten sind schwer, und ein wirtschaftlicher Aufschwung ist nicht in Sicht.
Bei einer Mehllieferung ins Schloss lässt der Müller dem König zum Spass ausrichten, dass seine Tochter Stroh zu Gold spinnen könne - nur um einmal im Mittelpunkt zu stehen und Eindruck zu machen. Der König wird sehr neugierig und befiehlt, dass die Müllerstochter ihm diese besondere Fähigkeit beweisen müsse. Sollte sich jedoch herausstellen, dass dies eine Lüge ist, hätte das schwerwiegende Konsequenzen.