Hans Gál (1890 - 1987): Serenade für Streicher op. 46
Dimitri Schostakowitsch (1906 – 1975): Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester Es-Dur op. 35
Peter Tschaikowsky (1840 - 1893): Serenade für Streichorchester C-Dur op. 48
Das sicherlich am häufigsten aufgeführte Werk des Konzertes ist die Streicherserenade C-Dur op. 48 von Peter Tschaikowsky – berührende Romantik in Formvollendung, ein wahres Meisterwerk, das auf den Konzertpodien häufig begegnet. Das 1. Klavierkonzert op. 35 von Dimitri Schostakowitsch (für Klavier, Trompete und Streichorchester) ist da schon viel seltener zu hören – und zählt doch zu den Meisterwerken des jungen Komponisten: ein Werk voll unterschiedlichster Facetten, teils komisch und skurril, teils herzzerreißend tragisch und wehmütig, teils temperamentvoll überschäumend und ausgelassen.
Und eröffnen wird das Konzert mit der Streicherserenade op. 46 von Hans Gál, einem österreichisch-ungarischen Komponisten der spätesten Romantik; die Komposition erscheint wie eine zarte, filigrane Miniatur, die sich stilistisch kaum einordnen lässt, und die doch vom ersten Augenblick an in ihren Bann zieht und deren Klänge zutiefst berühren.