Jul

23

Freitag

WILDE TIERE AUS WUHAN - Eine Ausstellung von Welf Zöller

WILDE TIERE AUS WUHAN - Eine Ausstellung von Welf Zöller ${eventLocation} Tickets
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In Zeiten der Pandemie schaut das mim | Raum für Kultur nach China, der Weltmacht unserer Zukunft, die wohl den meisten von uns (noch) fremd ist. Wie fühlt sich das Leben in China an, wie der Alltag der Menschen dort? Was ist Realität, was Projektion, was Vorurteil? Was hat es auf sich mit den wilden Tieren aus Wuhan? Wo schlägt der Puls des Landes?

Welf Zöller verarbeitet seine Zivilisations-Fundstücke aus seiner Zeit im Reich der Mitte zu Collage-Objekten und fantastische kleine Lebewesen und setzt sie als „Wilde Tiere aus Wuhan“ in eine imaginäre Landschaft der Qing-Dynastie am Jangtsekiang. Dort befreien sie sich aus der Quarantäne und krabbeln, kriechen oder hüpfen über blühende Wiesen, abseits der Mega-City. Akustische Anreize erfährt die Installation durch ein animal-urbanes Hörstück von Radu Paul Simon Reinhardt, der an der Bauhaus-Universität Weimar Medienkunst und Mediengestaltung studiert.

Den beiläufigen, aber farbintensiven Kleinplastiken stehen kleinformatige Fotografien gegenüber, die ursprünglich einem digitalen Blog entstammen – ungewöhnliche Einblicke in Tempel oder Hutongs, die kleinen Gassen der chinesischen Großstädte, die Welf Zöller jeweils mit kurzen Texten kombiniert. Im Fokus dieser Serie stehen Wischmopps, die überall zu finden sind, aber niemandem

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In Zeiten der Pandemie schaut das mim | Raum für Kultur nach China, der Weltmacht unserer Zukunft, die wohl den meisten von uns (noch) fremd ist. Wie fühlt sich das Leben in China an, wie der Alltag der Menschen dort? Was ist Realität, was Projektion, was Vorurteil? Was hat es auf sich mit den wilden Tieren aus Wuhan? Wo schlägt der Puls des Landes?

Welf Zöller verarbeitet seine Zivilisations-Fundstücke aus seiner Zeit im Reich der Mitte zu Collage-Objekten und fantastische kleine Lebewesen und setzt sie als „Wilde Tiere aus Wuhan“ in eine imaginäre Landschaft der Qing-Dynastie am Jangtsekiang. Dort befreien sie sich aus der Quarantäne und krabbeln, kriechen oder hüpfen über blühende Wiesen, abseits der Mega-City. Akustische Anreize erfährt die Installation durch ein animal-urbanes Hörstück von Radu Paul Simon Reinhardt, der an der Bauhaus-Universität Weimar Medienkunst und Mediengestaltung studiert.

Den beiläufigen, aber farbintensiven Kleinplastiken stehen kleinformatige Fotografien gegenüber, die ursprünglich einem digitalen Blog entstammen – ungewöhnliche Einblicke in Tempel oder Hutongs, die kleinen Gassen der chinesischen Großstädte, die Welf Zöller jeweils mit kurzen Texten kombiniert. Im Fokus dieser Serie stehen Wischmopps, die überall zu finden sind, aber niemandem mehr auffallen. Buchstäblich am Wegesrand stehend oder zum Trocknen hängend, erzählen die Mopps bestechend simple Geschichten aus dem Hightech-Land China. Die chinesische Bezeichnung für den Mopp ist übrigens „Tuo ba“, was so viel heißt wie: „Pack’s an!“

„Die Motive in ihrer Einfachheit haben für mich den rasenden Alltag Chinas zum Stillstand gebracht und mit ihrer puren Ästhetik die Selbstreflexion erhöht“, beschreibt Zöller seine Spurensuche.

 

Öffnungszeiten:

DI-FR 16:00 - 19:00 Uhr

SA 12:00 - 14:00 Uhr

Vernissage 22. Juli von 17 bis 20 Uhr

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Event läuft

Veranstalter:in

mim | Raum für Kultur

Vorverkauf

kostenfrei

Total: XX.XX

Infos

Ort:

mim | Raum für Kultur, Hans-Sachs-Straße 15, München, DE