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Sunday

Sich verwandt machen

Sich verwandt machen Humboldt Forum, Schloßplatz, 10178 Berlin Tickets

Credits: Time's Gravity, Meryl McMaster © Meryl McMaster, Courtesy of the artist, Stephen Bulger Gallery and Pierre-François Ouellette art contemporain

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Humboldt Forum, Berlin (DE)

Die Ausstellung Making Kin/Sich verwandt machen versammelt Positionen von Künstlerinnen aus Kanada, Südkorea, Nigeria, Ghana, Myanmar, Deutschland, Estland, Usbekistan und den USA.   

Ihre unterschiedlichen Praktiken verbinden sich in dem Verständnis, dass wir alle in ein dynamisches Netz von Beziehungen eingewoben sind: mit anderen Menschen, Tieren, Pflanzen, Geistwesen, dem Kosmos – aber auch mit unserem Bürostuhl.

Diese Weltsicht ist verknüpft mit Kritik an (kolonialen) Gewalt- und Ausbeutungsregimen sowie Staatsideologien, die Beziehungsvielfalt auf Kleinfamilienmodelle und starre Formen von Zugehörigkeit reduzieren wollen. Dem Verlust von Verbindungen, Artenvielfalt, Sprachen, Ästhetiken und Wissen setzen die Künstlerinnen Widerständigkeit und das Erforschen an den Rand gedrängter Wissens- und Beziehungsformen entgegen.

Zentral sind vier Themen: Zugehörigkeit und Gemeinschaft, Verflechtungen zwischen menschlichen und nicht menschlichen Kollektiven, Wiederbelebung und Weitergabe entwerteter Wissenskulturen sowie Fragen nach kulturellem Gedächtnis und intergenerationalem Austausch. Die transkulturelle Vielfalt der künstlerischen Ansätze macht den Ausstellungsraum zum Pluriversum und lädt ein, eigene Verbindungen zu spinnen.

Teilnehmende Künstlerinnen:

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Die Ausstellung Making Kin/Sich verwandt machen versammelt Positionen von Künstlerinnen aus Kanada, Südkorea, Nigeria, Ghana, Myanmar, Deutschland, Estland, Usbekistan und den USA.   

Ihre unterschiedlichen Praktiken verbinden sich in dem Verständnis, dass wir alle in ein dynamisches Netz von Beziehungen eingewoben sind: mit anderen Menschen, Tieren, Pflanzen, Geistwesen, dem Kosmos – aber auch mit unserem Bürostuhl.

Diese Weltsicht ist verknüpft mit Kritik an (kolonialen) Gewalt- und Ausbeutungsregimen sowie Staatsideologien, die Beziehungsvielfalt auf Kleinfamilienmodelle und starre Formen von Zugehörigkeit reduzieren wollen. Dem Verlust von Verbindungen, Artenvielfalt, Sprachen, Ästhetiken und Wissen setzen die Künstlerinnen Widerständigkeit und das Erforschen an den Rand gedrängter Wissens- und Beziehungsformen entgegen.

Zentral sind vier Themen: Zugehörigkeit und Gemeinschaft, Verflechtungen zwischen menschlichen und nicht menschlichen Kollektiven, Wiederbelebung und Weitergabe entwerteter Wissenskulturen sowie Fragen nach kulturellem Gedächtnis und intergenerationalem Austausch. Die transkulturelle Vielfalt der künstlerischen Ansätze macht den Ausstellungsraum zum Pluriversum und lädt ein, eigene Verbindungen zu spinnen.

Teilnehmende Künstlerinnen: Catherine Blackburn, Aziza Kadyri, Mae-ling Lokko, Meryl McMaster, Caroline Monnet, Katja Novitskova, Soe Yu Nwe, Odun Orimolade, Judith Raum, Cara Romero, Zina Saro-Wiwa, Haegue Yang

Kuration: Kerstin Pinther, Kuratorin für Moderne und Zeitgenössische Kunst im Globalen Kontext, und Ute Marxreiter, Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Bildung und Vermittlung, Ethnologisches Museum und Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

Weitere Informationen: Sprachen: English, German. Ort: Museum für Asiatische Kunst, Raum 304. Es wird ein Humboldt Forum Ticket benötigt: 14,00 EUR / 7,00 EUR ermäßigt. Bitte buchen Sie Ihr Ticket online oder am Ort im Foyer im Humboldt Forum. Laufzeit: 28.11.2025 bis 03.08.2026. Öffnungszeiten: mittwochs bis montags von 10:30 – 18:30 Uhr. Dienstag ist ein regulärer Schließtag

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21 h
33 min
56 s

Event organiser

Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss

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Location:

Humboldt Forum, Schloßplatz, Berlin, DE