Monomontag – die Konzertreihe im Portier
Instrumental, Ambient, Kraut
Hinter das Verborgene blicken, aus dem Alltag ein Orchester formen. Im Nebensächlichen die Essenz finden, im Komplexen die Klarheit, in der Einfachheit die Poesie - all dies macht das Wesen von Oh No Noh aus, dem Projekt des Leipzigers, Gitarristen,Roboterprogrammierers, Magnetbandzerknitterers und Komponisten Markus Rom.
Auf dem dritten Album „As Late As Possible“ (erschienen am 04.04.2025) schwebt dieses Prinzip hörbar. Gewidmet ist das Album der Geduld. Ein kreatives Verweilen, das selbst auferlegte Prinzip des Reifens von Ideen, das bewusste Liegenlassen und erneute Betrachten um Neues darin zu entdecken und zu verfeinern. Das souverän Ungeplante ist eines der Prinzipien, um die sich auch Oh No Noh selbst kontinuierlich weiterentwickelt. Immer auf der Suche nach neuen Wegen der musikalischen Klangerzeugung verwischt Markus Rom mit seinem Soloprojekt bereits seit mehreren Jahren die Grenzen zwischen LoFi, Indietronica, Postrock, Kraut und Pop.
Foto-Credits: Nikolas Kammerer