Dieses Konzert lädt das Publikum zu einer aussergewöhnlichen klanglichen Expedition ein: durch Zeiten und Kontinente, durch Stile, Traditionen und Ausdrucksformen. Unter dem Titel „Universum der Klänge“ entfaltet das Sinfonische Orchester Arbon Programm, das musikalische Grenzen überschreitet und scheinbar Gegensätzliches miteinander verbindet. Im Zentrum steht die Musik von Daniel Schnyder, einem der vielseitigsten Komponisten unserer Zeit. Seine Werke vereinen Klassik, Jazz und Weltmusik zu einer unverwechselbaren musikalischen Sprache, in der Improvisation und orchestrale Dichte, Ost und West, Vergangenheit und Gegenwart selbstverständlich ineinanderfliessen. Eigenkompositionen wie Cairo, Karachi oder Memoires eröffnen klangliche Räume, die von persönlichen Erinnerungen ebenso geprägt sind wie von globalen Einflüssen. Diesen stehen Bearbeitungen großer Meister der Musikgeschichte gegenüber: Vivaldi, Bizet, Händel oder Manuel de Falla erscheinen in neuem Licht – transformiert durch Schnyders unverkennbare Handschrift. Barocke Arien treffen auf jazzige Harmonien, spanische Rituale auf urbane Klangfarben, europäische Tradition auf weltmusikalische Einflüsse. Eine besondere Rolle spielt dabei der Jazz als verbindendes Element – von Hommagen an Eric Dolphy und John Coltrane bis...
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Dieses Konzert lädt das Publikum zu einer aussergewöhnlichen klanglichen Expedition ein: durch Zeiten und Kontinente, durch Stile, Traditionen und Ausdrucksformen. Unter dem Titel „Universum der Klänge“ entfaltet das Sinfonische Orchester Arbon Programm, das musikalische Grenzen überschreitet und scheinbar Gegensätzliches miteinander verbindet. Im Zentrum steht die Musik von Daniel Schnyder, einem der vielseitigsten Komponisten unserer Zeit. Seine Werke vereinen Klassik, Jazz und Weltmusik zu einer unverwechselbaren musikalischen Sprache, in der Improvisation und orchestrale Dichte, Ost und West, Vergangenheit und Gegenwart selbstverständlich ineinanderfliessen. Eigenkompositionen wie Cairo, Karachi oder Memoires eröffnen klangliche Räume, die von persönlichen Erinnerungen ebenso geprägt sind wie von globalen Einflüssen. Diesen stehen Bearbeitungen großer Meister der Musikgeschichte gegenüber: Vivaldi, Bizet, Händel oder Manuel de Falla erscheinen in neuem Licht – transformiert durch Schnyders unverkennbare Handschrift. Barocke Arien treffen auf jazzige Harmonien, spanische Rituale auf urbane Klangfarben, europäische Tradition auf weltmusikalische Einflüsse. Eine besondere Rolle spielt dabei der Jazz als verbindendes Element – von Hommagen an Eric Dolphy und John Coltrane bis hin zu Anklängen an Duke Ellington oder Horace Silver.
Geleitet wird das Konzert von Leo Gschwend, der gemeinsam mit dem Sinfonischen Orchester Arbon diese vielschichtige Klangwelt zum Leuchten bringt. „Universum der Klänge“ ist eine Hommage an die universelle Kraft der Musik: offen, facettenreich und zutiefst menschlich – ein Konzerterlebnis jenseits stilistischer Grenzen.
Solist: Daniel Schnyder
Tanz: Sara Santos
Abendkasse eine Stunde vor Konzertbeginn.
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