Geothermie bietet vielfältige Möglichkeiten zur Versorgung mit Strom, Wärme und Kälte. Welche Rolle soll sie in der Zukunft einnehmen, und welche Hürden gibt es?
Die Schweiz will bis spätestens 2050 unter dem Strich keine Treibhausgasemissionen mehr ausstossen. Dafür werden Energiequellen relevant, die heute noch kaum im Fokus stehen: zum Beispiel Geothermie.
Verschiedene Technologien mit sehr unterschiedlichem Potenzial verstecken sich in diesem Begriff. Während etwa Erdwärmesonden in der Schweiz schon weit verbreitet sind, ist das Potenzial der Tiefen Geothermie noch weitgehend ungenutzt.
Dabei gibt es noch zahlreiche Hürden, und es kann zu Nutzungskonflikten kommen. Eine rein technische Betrachtung genügt nicht, um die Rolle der Geothermie in einem zukünftigen Energiesystem abzuschätzen.
Dieser Kurs richtet sich an Personen, die sich für energiepolitische Fragestellungen interessieren.
Matthias Speich, Dr., wissenschaftlicher Mitarbeiter ZHAW, Zukünftige Energiesysteme