Ein Literatursalon mit Theater, Lesung und Gespräch
Ilka Vierkant spielt ihr Theaterstück: ZweitZeuge - Opa war ein Nazi
Präsentiert von Cie VASISTDAS (Fr) / Regie Michael Vogel / Dauer 1 Stunde
Heinrich von der Haar liest: Schwiech still - Onkels Brunos Koffer
Eine Szene aus seinem Roman: Mein Himmel brennt / Dauer 20 Minuten
Moderation: Nina Kreßin.
Anmeldung erwünscht: https://veranstaltungen.gls.de/lesungb2601
Info: 0176 444 39953
---------
Dieses interdisziplinäre Projekt verbindet Heinrich von der Haars Roman »Mein Himmel brennt« mit Ilka Vierkants Theaterstück »ZweitZeuge« zu einer kraftvollen Auseinandersetzung mit dem Schweigen über die NS-Vergangenheit – über Generationen und Ländergrenzen hinweg.
Literarische Perspektive: Der Roman erzählt aus der Sicht eines Jungen in den 1950er Jahren vom allgegenwärtigen Schweigen in Familie, Dorf und Schule über die NS-Zeit – eine Kindheitsperspektive auf das Verdrängte und Unaussprechliche der Nachkriegsgesellschaft.
Theatrale Begegnung: Ilka Vierkants poetisches Figurentheater »ZweitZeuge« macht die schmerzhafte Konfrontation zwischen Holocaust-Überlebendem und Täter-Enkelin zum Thema. Jean Vaislic, der Auschwitz überlebte und dort Gleise verlegen musste, trifft auf die Enkelin des
...
show more
Ein Literatursalon mit Theater, Lesung und Gespräch
Ilka Vierkant spielt ihr Theaterstück: ZweitZeuge - Opa war ein Nazi
Präsentiert von Cie VASISTDAS (Fr) / Regie Michael Vogel / Dauer 1 Stunde
Heinrich von der Haar liest: Schwiech still - Onkels Brunos Koffer
Eine Szene aus seinem Roman: Mein Himmel brennt / Dauer 20 Minuten
Moderation: Nina Kreßin.
Anmeldung erwünscht: https://veranstaltungen.gls.de/lesungb2601
Info: 0176 444 39953
---------
Dieses interdisziplinäre Projekt verbindet Heinrich von der Haars Roman »Mein Himmel brennt« mit Ilka Vierkants Theaterstück »ZweitZeuge« zu einer kraftvollen Auseinandersetzung mit dem Schweigen über die NS-Vergangenheit – über Generationen und Ländergrenzen hinweg.
Literarische Perspektive: Der Roman erzählt aus der Sicht eines Jungen in den 1950er Jahren vom allgegenwärtigen Schweigen in Familie, Dorf und Schule über die NS-Zeit – eine Kindheitsperspektive auf das Verdrängte und Unaussprechliche der Nachkriegsgesellschaft.
Theatrale Begegnung: Ilka Vierkants poetisches Figurentheater »ZweitZeuge« macht die schmerzhafte Konfrontation zwischen Holocaust-Überlebendem und Täter-Enkelin zum Thema. Jean Vaislic, der Auschwitz überlebte und dort Gleise verlegen musste, trifft auf die Enkelin des Reichsbahndirektors für die Ostgebiete – jenes Mannes, der möglicherweise genau diese Gleise plante. Aus der persönlichen Begegnung entsteht ein Theaterabend gegen das Vergessen.
show less