Eine faszinierende Eigenart von Musik ist, dass in ihr verschiedene, widersprüchliche Dinge gleichzeitig geschehen und dass der Zusammenklang dieser Gegensätze Sinn ergibt. Um dies hörbar zu machen, wird dem Akkordeon mit seinem orgelhaft gehaltenen Klang das Klavier gegenüber gestellt, dessen Töne härter beginnen und schneller verklingen - so öffnen sich den Hörerinnen und Hörern die verschiedenen Ebenen einer Komposition. Sie erleben die Werke aus einer neuen Perspektive. Das Besondere an dem Konzert wird das Erleben des variablen Klangs eines Akkordeons sein - auch mit klassischer Musik, das in diesem Jahr zum Instrument des Jahres gewählt wurde.
Antje Steen (Akkordeon) und Fabian Dobler spielen (z.T. bearbeitete) Werke von L.v.Beethoven, C.Franck, B.Molique, G.Rossini und I.Strawinsky.