Ein musikalisches Gedankenspiel um Haydn, Martinů und Schostakowitsch – mit Tabea Zimmermann, Anna Rakitina und der KAP
Weltweit gefeierte Solistin, vielseitige Kammermusikerin, angesehene Pädagogin und geniale Programmgestalterin – die Bratschistin Tabea Zimmermann ist eine Musikerin von bestechender Vielseitigkeit. Unter der Leitung der ukrainisch-russischen Dirigentin Anna Rakitina ist sie mit dem lyrisch-versonnenen Rhapsody-Concerto des Tschechen Martinů zu erleben.
Rakitina ist bekannt für die intensive musikalische Auseinandersetzung mit ihrer Heimat, vor allem mit dem Schaffen von Schostakowitsch. Ein besonders feines Gespür für Interpretation zeigt sie auch in der Wiener Klassik, wenn sie in Haydns „Paukenwirbel”-Sinfonie einen thematischen Bogen zu Schostakowitsch spannt. Caroline Shaw zitiert in ihrem „Entre’Acte” wiederum Haydn und überträgt seine Gedanken mit humorvollen Skizzen ins Heute.