Ramón Oliveras (Performance) & Sivan Schipper (Input)
Ramón Oliveras präsentiert sein hochenergetisches, minimales Drumsolo-Ritual. Das Stück ist eine somatische Reise, um dem gesellschaftlichen Tabu um Tod und Vergänglichkeit innerhalb der historischen Mauern des Alten Krematoriums behutsam nachzuspüren. Es geht nicht um Verlust, sondern darum, wie wir das Leben durch die Nähe zum Tod intensiver wahrnehmen und wie uns dies mit dem Moment und der Gemeinschaft verbindet. Gespielt auf einem einzigartig präparierten Schlagzeug, ohne Loops oder Overdubs, bewegt sich die Musik zwischen Trommelritual, zeitgenössischem Minimalismus und Techno-Rave.
Dr. Sivan Schipper (Leitender Arzt Palliativzentrum Spital Uster und Leiter der LPC-Studie: LSD in der Palliative Care) rahmt die Performance mit Reflexionen, die von seinen eigenen Begegnungen am Sterbebett und Erfahrungen mit Menschen in Momenten erweiterten Bewusstseins geprägt sind. Wie etwa in mit Psychedelika induzierten Zuständen. Er verwebt diese mit den Stimmen des Tibetischen Totenbuchs und den klaren Lehren der Unbeständigkeit. Seine Worte deuten stille Wege durch die Angst an: Präsenz, Offenheit und das sanfte Loslassen.
Nach dem Anlass sind alle zu einem Apéro mit Getränken und Snacks im Friedhofsforum eingeladen.
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Ramón Oliveras (Performance) & Sivan Schipper (Input)
Ramón Oliveras präsentiert sein hochenergetisches, minimales Drumsolo-Ritual. Das Stück ist eine somatische Reise, um dem gesellschaftlichen Tabu um Tod und Vergänglichkeit innerhalb der historischen Mauern des Alten Krematoriums behutsam nachzuspüren. Es geht nicht um Verlust, sondern darum, wie wir das Leben durch die Nähe zum Tod intensiver wahrnehmen und wie uns dies mit dem Moment und der Gemeinschaft verbindet. Gespielt auf einem einzigartig präparierten Schlagzeug, ohne Loops oder Overdubs, bewegt sich die Musik zwischen Trommelritual, zeitgenössischem Minimalismus und Techno-Rave.
Dr. Sivan Schipper (Leitender Arzt Palliativzentrum Spital Uster und Leiter der LPC-Studie: LSD in der Palliative Care) rahmt die Performance mit Reflexionen, die von seinen eigenen Begegnungen am Sterbebett und Erfahrungen mit Menschen in Momenten erweiterten Bewusstseins geprägt sind. Wie etwa in mit Psychedelika induzierten Zuständen. Er verwebt diese mit den Stimmen des Tibetischen Totenbuchs und den klaren Lehren der Unbeständigkeit. Seine Worte deuten stille Wege durch die Angst an: Präsenz, Offenheit und das sanfte Loslassen.
Nach dem Anlass sind alle zu einem Apéro mit Getränken und Snacks im Friedhofsforum eingeladen.
Barrierefreiheit / Zugang:
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt. Es ist jederzeit möglich, sich während der Performance im Raum zu bewegen oder den Raum zu verlassen und wieder zurückzukehren. Die Lautstärke der Musik lässt sich durch die freie Platzwahl in den Hallen des Alten Krematoriums individuell anpassen. Der Raum wird in angenehmes Licht getaucht; es gibt kein Stroboskop/Blitzlicht und keine völlige Dunkelheit. Ein Rollstuhllift ist vorhanden.
Eine Ko-Produktion des Friedhof Forums und des The Psychedelic Salon.
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