Gute zwei Jahre haben die Mitglieder der Theaterwerkstatt der Kulturoffensive in Dülmen auf diesen Tag hingearbeitet: Am Freitag, 6. März, feiert das Ensemble mit der Komödie „Der Neurosenkavalier“ Premiere.
„Wir waren uns alle recht schnell einig, dass es dieses Stück werden soll“, betont der Leiter der Gruppe, Peter Hägele. Die Rollen darin hätten interessante Profile und die Ensemblemitglieder wiederum Freude daran, sie mit ihrem Spiel zum Leben zu erwecken. „Eine besondere Kraftanstrengung stellt dies natürlich für unseren Hauptdarsteller Antonius Stenemann dar, der diese Herausforderung aber sehr gerne und mit großem Engagement angenommen hat“, so Hägele, der Dramaturg und Theaterpädagoge ist.
Konzeptionell behutsam aus den 80er-Jahren in die heutige Zeit geholt, erzählt das Stück laut einer Ankündigung der Kulturoffensive die Geschichte des Diebes Bollmann, der aufgrund etlicher Verwicklungen mehr oder weniger unfreiwillig zum Psychotherapeuten wird und damit bei den hilfesuchenden Patienten allerhand Verwirrung auslöst. Gleichzeitig sind dem Ganoven die Ermittler weiter auf den Fersen.
Die Komödie gilt als eines der erfolgreichsten Boulevardstücke Deutschlands und wurde in mindestens elf verschiedenen Ländern aufgeführt, unter anderem auch unter dem Titel „Ach du
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Gute zwei Jahre haben die Mitglieder der Theaterwerkstatt der Kulturoffensive in Dülmen auf diesen Tag hingearbeitet: Am Freitag, 6. März, feiert das Ensemble mit der Komödie „Der Neurosenkavalier“ Premiere.
„Wir waren uns alle recht schnell einig, dass es dieses Stück werden soll“, betont der Leiter der Gruppe, Peter Hägele. Die Rollen darin hätten interessante Profile und die Ensemblemitglieder wiederum Freude daran, sie mit ihrem Spiel zum Leben zu erwecken. „Eine besondere Kraftanstrengung stellt dies natürlich für unseren Hauptdarsteller Antonius Stenemann dar, der diese Herausforderung aber sehr gerne und mit großem Engagement angenommen hat“, so Hägele, der Dramaturg und Theaterpädagoge ist.
Konzeptionell behutsam aus den 80er-Jahren in die heutige Zeit geholt, erzählt das Stück laut einer Ankündigung der Kulturoffensive die Geschichte des Diebes Bollmann, der aufgrund etlicher Verwicklungen mehr oder weniger unfreiwillig zum Psychotherapeuten wird und damit bei den hilfesuchenden Patienten allerhand Verwirrung auslöst. Gleichzeitig sind dem Ganoven die Ermittler weiter auf den Fersen.
Die Komödie gilt als eines der erfolgreichsten Boulevardstücke Deutschlands und wurde in mindestens elf verschiedenen Ländern aufgeführt, unter anderem auch unter dem Titel „Ach du Fröhliche“ im Jahre 1995 mit Harald Juhnke.
Was es bedeute, als Ensemble wirklich aus sich herauszugehen und „richtig“ Theater zu spielen, hätten die Mitglieder der Gruppe im Laufe der einmal wöchentlich stattfindenden Proben zunehmend für sich erkannt, so die Mitteilung weiter. Denn das Schauspielen sei durchaus kein einfaches Hobby: Es erfordere, zu Hause diszipliniert Texte zu lernen, im Spiel glaubwürdig menschliche Gefühle und Haltungen zu transportieren, dabei die Komfortzone eigener Verhaltensmuster zu verlassen, die Arbeit an Betonung, Körperausdruck und Timing - nicht zuletzt auch, das Annehmen und Umsetzen von Korrekturen, sagt Peter Hägele. „Das alles hat die Gruppe zusammengeschweißt.“
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