MARKUS TÖNNISHOFF
Opfer werden, aber richtig!
Bremer Autor liest Satiren
Ist es eine gute Idee, angesichts steigender Energiepreise im Keller ein Atomkraftwerk zu bauen? Wie bestellt man ein Schwarzbrot, wenn der Begriff „Schwarz“ schon als rassistisch gilt? Kann man in einem Opfer-Kursus der Polizei lernen, ein verantwortungsvolles Überfallopfer zu werden, so dass der Täter nicht verletzt wird? Diese und weitere Fragen beantwortet der Weser-Kurier-Redakteur und Satire-Autor Markus Tönnishoff bei seiner Lesung. Tönnishoff will satirische Kurzgeschichten aus seinen vier Büchern vortragen. „Karl Valentin lebt. Ich habe mich schon langen nicht mehr so gut amüsiert“, schreibt Professor Dr. Walter Krämer, Vorsitzender des Vereins Deutsche Sprache, über Tönnishoffs Satiren. Und die Bremervörder Zeitung sekundiert: „Man könnte meinen, einen würdigen Nachfolger von Ephraim Kishon zu erleben.“
Tönnishoff (60) unternimmt in seinen Satiren einen erfrischenden Spaziergang durch die Politik und das Alltagsleben, wobei er gerne das verbale Florett zum Einsatz bringt. Was passiert, wenn beim Polizeinotruf gespart wird? Auch mit dieser Frage hat der Journalist sich beschäftigt. Dann klingt es so: „Willkommen bei der Polizei. Unser Computer wird Sie durch das Menü führen. Wenn Sie
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MARKUS TÖNNISHOFF
Opfer werden, aber richtig!
Bremer Autor liest Satiren
Ist es eine gute Idee, angesichts steigender Energiepreise im Keller ein Atomkraftwerk zu bauen? Wie bestellt man ein Schwarzbrot, wenn der Begriff „Schwarz“ schon als rassistisch gilt? Kann man in einem Opfer-Kursus der Polizei lernen, ein verantwortungsvolles Überfallopfer zu werden, so dass der Täter nicht verletzt wird? Diese und weitere Fragen beantwortet der Weser-Kurier-Redakteur und Satire-Autor Markus Tönnishoff bei seiner Lesung. Tönnishoff will satirische Kurzgeschichten aus seinen vier Büchern vortragen. „Karl Valentin lebt. Ich habe mich schon langen nicht mehr so gut amüsiert“, schreibt Professor Dr. Walter Krämer, Vorsitzender des Vereins Deutsche Sprache, über Tönnishoffs Satiren. Und die Bremervörder Zeitung sekundiert: „Man könnte meinen, einen würdigen Nachfolger von Ephraim Kishon zu erleben.“
Tönnishoff (60) unternimmt in seinen Satiren einen erfrischenden Spaziergang durch die Politik und das Alltagsleben, wobei er gerne das verbale Florett zum Einsatz bringt. Was passiert, wenn beim Polizeinotruf gespart wird? Auch mit dieser Frage hat der Journalist sich beschäftigt. Dann klingt es so: „Willkommen bei der Polizei. Unser Computer wird Sie durch das Menü führen. Wenn Sie einen Verkehrsunfall melden wollen, drücken Sie die 1, wenn Sie gerade überfallen werden, drücken sie die 2.“ Klar, dass der Autor im weiteren Verlauf die Dinge auf die Spitze treibt: „Will der Täter mehr als 100 Euro von Ihnen erbeuten, drücken Sie die 17, ist der Betrag kleiner, weisen Sie den Täter bitte darauf hin, dass auch kleinere Beträge versteuert werden müssen.“
Die Satiren sind oftmals so skurril, dass man kaum glauben mag, dass der Aufhänger der Geschichten stets der Realität entspringt. Gleichwohl zielt der Autor nicht nur auf die Lachmuskeln der Leser, die eine oder andere Geschichte ruft oft Nachdenklichkeit hervor. Doch wie kommt Tönnishoff zu seinen Themen? „Zeitung lesen, Radio hören und Augen sowie die Lauscher offen halten“, rät der Satiriker.
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Mit ihrem Besuch und Verzehr unterstützen Sie die auftretenden Kulturschaffenden und unser Engagement, das wir unabhängig von Subventionen ausführen. Es erwartet Sie ein unterhaltsames Programm und eine entspannte, genussvolle Auszeit!
Unser Angebot an Erfrischungsgetränken und kleinen kulinarischen hausgemachten Köstlichkeiten runden das kulturelle Erlebnis ab. Ein Genuss für alle Sinne!
Bitte reservieren Sie sich rechtzeitig einen Platz und lassen Sie es uns wissen, wenn Sie das kulinarische Angebot wahrnehmen möchten: 04242 / 12 22 oder email: info@nostalgie-museum-syke.de
Der Eintritt ist frei, nach der Lesung geht der Hut rum. Einlass ist eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
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