Essstörungen sind in unserer Gesellschaft präsent, gleichzeitig werden sie verheimlicht. Was passiert, wenn wir darüber sprechen und die Bulimie auf der Bühne zu Wort kommen lassen? Was, wenn wir die Essstörung als etwas Grösseres verstehen? In der leistungs- und gewinnorientierten Welt sind unsere Körper längst nicht mehr privat. Sie werden ausgestellt und dauernd bewertet. Sie sind zu Währung und Konsumgut gleichzeitig geworden. Ist Bulimie deshalb eine logische Reaktion auf die Realität?
Das Publikum wird mitgenommen auf eine Reise durch die Gehirnwindun- gen einer an Bulimie erkrankten Person. Eine Performance-Collage aus Video, Musik, Text, Bewegung und persönlichen Erfahrungen.
Anschliessendes Gespräch mit einer Fachperson von der Arbeitsgemeinschaft für Essstörungen AES.
Konzept und Performance Lotti Happle, Maria Rebecca Sautter und Mikki Levy-Strasser