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6.3. - 12.4.

Ausstellung "Gefüge"

Ausstellung "Gefüge" Trudelhaus, Obere Halde 36, 5400 Baden Tickets

Credits: Renata Günter, 126 Stäbe, 2026

Start:
End:
Trudelhaus, Baden (CH)

Kunst im Trudelhaus eröffnet mit der Ausstellung «Gefüge» das Ausstellungsprogramm 2026. Die drei Künstlerinnen Renata Bünter (*1962, lebt und arbeitet in Bern), Federica Gärtner (*1949, lebt und arbeitet in Zürich) und Nora Schmidt (*1982, lebt und arbeitet in Zürich) machen den Auftakt. Ihren Arbeiten gemeinsam ist das Nachspüren von Raum, Körper und Transformation – ein vielschichtiges Spannungsfeld, das die einzelnen Positionen miteinander verbindet.

In der Ausstellung zeigt sich eine Vielfalt an Formen und Materialien: linsenförmig geschliffene Gipselemente, ein mehrteiliges Röhrensystem aus Keramik, eine neu vor Ort inszenierte Installation aus Holzstäben sowie grossformatige Zeichnungen und literarische Texte greifen ineinander.

Im Trudelhaus präsentiert Renata Bünter die raumfüllende Installation mit dem Titel „126 Stäbe“, bestehend aus rot bemalten Kanthölzern. Das Konzept der Arbeit besteht darin, die Stäbe vor jeder neuen Ausstellung an einer bestimmten Stelle zu brechen, um sie dann mit Gipsbinden wieder zu flicken und zu bemalen. So wird die Skulptur immer stärker, je mehr sie gebrochen wird. Die Auseinandersetzung im und mit dem Raum hat für die Künstlerin erste Priorität. Sie wird ihre Arbeit mit den Stäben während zweier Tage neu ordnen und daraus eine

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Kunst im Trudelhaus eröffnet mit der Ausstellung «Gefüge» das Ausstellungsprogramm 2026. Die drei Künstlerinnen Renata Bünter (*1962, lebt und arbeitet in Bern), Federica Gärtner (*1949, lebt und arbeitet in Zürich) und Nora Schmidt (*1982, lebt und arbeitet in Zürich) machen den Auftakt. Ihren Arbeiten gemeinsam ist das Nachspüren von Raum, Körper und Transformation – ein vielschichtiges Spannungsfeld, das die einzelnen Positionen miteinander verbindet.

In der Ausstellung zeigt sich eine Vielfalt an Formen und Materialien: linsenförmig geschliffene Gipselemente, ein mehrteiliges Röhrensystem aus Keramik, eine neu vor Ort inszenierte Installation aus Holzstäben sowie grossformatige Zeichnungen und literarische Texte greifen ineinander.

Im Trudelhaus präsentiert Renata Bünter die raumfüllende Installation mit dem Titel „126 Stäbe“, bestehend aus rot bemalten Kanthölzern. Das Konzept der Arbeit besteht darin, die Stäbe vor jeder neuen Ausstellung an einer bestimmten Stelle zu brechen, um sie dann mit Gipsbinden wieder zu flicken und zu bemalen. So wird die Skulptur immer stärker, je mehr sie gebrochen wird. Die Auseinandersetzung im und mit dem Raum hat für die Künstlerin erste Priorität. Sie wird ihre Arbeit mit den Stäben während zweier Tage neu ordnen und daraus eine raumgreifende Installation realisieren. Zusätzlich lässt sie in Textfragmenten die Besucherinnen und Besucher an ihren Gedanken und Beobachtungen teilhaben.

Die Arbeit von Nora Schmidt trägt den Titel «System (V1)». Sie besteht ebenfalls aus mehrteiligen Elementen, die vor Ort je nach Raumsituation auf den Boden gelegt oder an die Wand montiert werden. Es sind aus Keramik gefertigte Röhren, die sich beliebig zusammenfügen und fortsetzen lassen. Einzelne bleiben freigestellt und ohne Verbundstücke, was auf die Fragilität des Ganzen hinweist. Nora Schmidt interessiert das Fragmentarische, Übergänge und Uneindeutigkeiten.

Grossformatige Zeichnungen und installative Arbeiten gehören zum Repertoire der Künstlerin Federica Gärtner. Im Trudelhaus ist sie mit einer Serie von noch nie gezeigten Bleistiftzeichnungen vertreten sowie mit einer geometrisch angelegten Bodenarbeit aus identischen Gipsobjekten. In den Zeichnungen setzt sie sich mit architektonischen Konstruktionen auseinander. Fotografien von Gebäuden dienen ihr als Grundlage. Zeichnerisch reduziert sie die Strukturen auf ein Minimum, lässt Elemente weg und ergänzt sie durch gezielte Strichführung.

Den Arbeiten der drei Künstlerinnen ist sowohl ein System als auch ein Konzept eigen. Sie laden die Besucherinnen und Besucher ein, sich folgende Fragen zu stellen: Inwiefern sind wir Teil von systematischen Gefügen? Nehmen wir uns die Freiheit, uns davon zu lösen oder ist der Widerstand zu gross und wir fügen uns? Nehmen wir Teile davon auf, um sie kritisch zu hinterfragen und dann auf unsere individuelle Weise weiterzuführen und zu interpretieren?

Die Ausstellung wird kuratiert von Cornelia Ackermann und Jeannette Polin.

Ausstellung geöffnet: Fr 14-17 Uhr, Sa/So 11-17 Uhr

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Event organiser

Kunst im TRUDELHAUS

Presale

Eintritt frei.

Total: XX.XX CHF

Info

Location:

Trudelhaus, Obere Halde 36, Baden, CH