Was passiert, wenn eine Rose verwelkt oder eine Orange austrocknet? Was geschieht, wenn sich ein Stein vom Felsen löst und zu Sand wird? Der gemeinsame Nenner ist die Umwandlung – die Transformation von einem Zustand in einen anderen. Die Zürcher Künstlerin Anna-Maria Bauer hat sich intensiv mit Veränderungs- und Umgestaltungsprozessen auseinandergesetzt. Sie hat organische Substanzen zu Pulver zerrieben.
Das Resultat ist von betörender Schönheit und vielschichtiger metaphorischer Bedeutung. Auf Tischsockeln stehen in einer Linie aufgereiht 49 identische Metallschalen. Jede ist gefüllt mit einem andersfarbigen, zu feinem Staub gemahlenen Farbpigment. Was einst ein Rosen- oder Lorbeerblatt, eine Mandarinen- oder Austernschale war, hat die Künstlerin in einem mehrstufigen Transformationsprozess zu farbigem Pulver verarbeitet. Bei der Herstellung hat sich nicht nur die Konsistenz verändert, sondern auch die natürliche Farbe. Entstanden ist eine breite Palette an zurückhaltend warmen Erdtönen, die durch verschiedene Farbnuancen und subtile Abweichungen in der Tonalität bezaubern.
Monika Laib wird mit ihrem Team die Ausstellung mit floralen Objekten ergänzen und dabei ganz eigene Akzente zum Thema Staubgefässe setzen. — Jede Floristin beschäftigt sich mit einer Pflanze aus den 49
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Was passiert, wenn eine Rose verwelkt oder eine Orange austrocknet? Was geschieht, wenn sich ein Stein vom Felsen löst und zu Sand wird? Der gemeinsame Nenner ist die Umwandlung – die Transformation von einem Zustand in einen anderen. Die Zürcher Künstlerin Anna-Maria Bauer hat sich intensiv mit Veränderungs- und Umgestaltungsprozessen auseinandergesetzt. Sie hat organische Substanzen zu Pulver zerrieben.
Das Resultat ist von betörender Schönheit und vielschichtiger metaphorischer Bedeutung. Auf Tischsockeln stehen in einer Linie aufgereiht 49 identische Metallschalen. Jede ist gefüllt mit einem andersfarbigen, zu feinem Staub gemahlenen Farbpigment. Was einst ein Rosen- oder Lorbeerblatt, eine Mandarinen- oder Austernschale war, hat die Künstlerin in einem mehrstufigen Transformationsprozess zu farbigem Pulver verarbeitet. Bei der Herstellung hat sich nicht nur die Konsistenz verändert, sondern auch die natürliche Farbe. Entstanden ist eine breite Palette an zurückhaltend warmen Erdtönen, die durch verschiedene Farbnuancen und subtile Abweichungen in der Tonalität bezaubern.
Monika Laib wird mit ihrem Team die Ausstellung mit floralen Objekten ergänzen und dabei ganz eigene Akzente zum Thema Staubgefässe setzen. — Jede Floristin beschäftigt sich mit einer Pflanze aus den 49 Staubgefässen — Aus dem Pflanzenstaub oder Pflanzenteilen gestaltet jede Floristin individuell eine Urne – jede ein Unikat — Hinzu kommen Objekte aus Draht und Pflanzenteilen: filigrane, transparente Körper, die dennoch Form und Struktur zeigen
Quelle:
thurgaukultur.ch - das Kulturportal für den Thurgau, mit Terminen, Themen & Menschen, die zu reden geben.
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