Freitag, 31.07.2026, 19 Uhr
Eröffnung der Ausstellung "Mannheimer Kunstpreis der Heinrich-Vetter-Stiftung: Konstantin Voit"
Ausstellungsdauer: 01. August 2026 bis 08. Novemberf 2026
Begrüßung: Christian Specht, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim
Grußwort: Prof. Dr. Makus Haass, Vorstandsvorsitzender der Heinrich-Vetter-Stiftung
Die Einführung wird in Gebärdensprache übersetzt.
Konstantin Voit ist Preisträger des „Mannheimer Kunstpreis der Heinrich-Vetter-Stiftung“, der 2026 in der Sparte Malerei ausgeschrieben war, und mit dem neben dem Preisgeld auch eine Ausstellung im PORT25 – Raum für Gegenwartskunst verbunden ist. Die Stadt Mannheim und die Heinrich-Vetter-Stiftung unterstützen mit dem alle zwei Jahre ausgeschriebenen Kunstpreis professionelle Künstlerinnen und Künstler, die in der Metropolregion leben und wirken.
PORT25 zeigt nun Arbeiten aus verschiedenen Werkgruppen und gibt damit einen kleinen Einblick in Konstantin Voits facettenreiches Œuvre oder anders formuliert: das Angebot der Malfabrik. Die Malfabrik ist eine Art Synonym für den Künstler und zugleich Verweis auf den konzeptuellen Ansatz seines Werkes, der die Prinzipien der Wiederholbarkeit und Vervielfältigung sowie die Möglichkeit, Arbeiten in Auftrag zu geben, umfasst. „Faire Preise für alle“ verspricht die
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Freitag, 31.07.2026, 19 Uhr
Eröffnung der Ausstellung "Mannheimer Kunstpreis der Heinrich-Vetter-Stiftung: Konstantin Voit"
Ausstellungsdauer: 01. August 2026 bis 08. Novemberf 2026
Begrüßung: Christian Specht, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim
Grußwort: Prof. Dr. Makus Haass, Vorstandsvorsitzender der Heinrich-Vetter-Stiftung
Die Einführung wird in Gebärdensprache übersetzt.
Konstantin Voit ist Preisträger des „Mannheimer Kunstpreis der Heinrich-Vetter-Stiftung“, der 2026 in der Sparte Malerei ausgeschrieben war, und mit dem neben dem Preisgeld auch eine Ausstellung im PORT25 – Raum für Gegenwartskunst verbunden ist. Die Stadt Mannheim und die Heinrich-Vetter-Stiftung unterstützen mit dem alle zwei Jahre ausgeschriebenen Kunstpreis professionelle Künstlerinnen und Künstler, die in der Metropolregion leben und wirken.
PORT25 zeigt nun Arbeiten aus verschiedenen Werkgruppen und gibt damit einen kleinen Einblick in Konstantin Voits facettenreiches Œuvre oder anders formuliert: das Angebot der Malfabrik. Die Malfabrik ist eine Art Synonym für den Künstler und zugleich Verweis auf den konzeptuellen Ansatz seines Werkes, der die Prinzipien der Wiederholbarkeit und Vervielfältigung sowie die Möglichkeit, Arbeiten in Auftrag zu geben, umfasst. „Faire Preise für alle“ verspricht die Malfabrik. Das mag durchaus als kleiner Seitenhieb auf den Kunstmarkt verstanden werden. Eine ironische Wendung ist dabei allerdings, dass Konstantin Voit Direktor und einziger Mitarbeiter der Malfabrik ist, und dass, obwohl seine Arbeiten theoretisch von anderen Personen ausgeführt werden könnten, es doch vom Künstler höchstselbst gemalte Bilder sind.
Im Zentrum der Ausstellung steht der neue „Werbeblock 2.0“, der zwar an den ersten Block von Logos anknüpft, die Vorlagen jedoch stärker abwandelt, worauf der Untertitel „inspired by …“ verweist. Voit spielt auch hier mit einer der Grundeigenschaften von Logos: der leichten Wiedererkennbarkeit. Na klar, das ist doch …, denkt man sich, doch dem Moment des Erkennens folgt die Irritation auf dem Fuße. Denn Konstantin Voit kopiert nicht einfach bekannte Markenlogos, sondern er variiert das jeweilige Logo indem er zwar die Grundformen und Farben aufgreift, dann allerdings zentrale Elemente durch verwandte Motive aus seiner berühmten Schablonensammlung (der weltgrößten) austauscht. Dadurch entsteht ein neues Bild, in dem das bekannte Logo bisweilen nur noch entfernt nachhallt. „inspired by…“ gilt hier nicht nur für das Logo, sondern es umfasst ein komplexes Gefüge von Anspielungen und Motiven. Diese neue Werkgruppe ist noch lange nicht abgeschlossen. Die Entwürfe für alle derzeit vorgesehenen Arbeiten können in einem Karteikasten angesehen werden, auch Bestellungen können schon aufgegeben werden.
Um die ganz großen Fragen geht es in den Arbeiten der Serie „A Short Story of Everything“, aus der die großen mehrteiligen Formate „Sun“ und „Life“ gezeigt werden. Während das gleißende Licht und die Hitze der Sonne in einer Art überdimensioniertem Pointillismus daherkommen, ist in der bunten Vielfalt des Lebens zwischen Ordnung und Chaos alles möglich – genau wie im Werk von Konstantin Voit.
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