Ausstellungseröffnung
Am 30. Mai 1933 wurden auf dem Hansaplatz Bücher verbrannt. Die Aktion wurde
maßgeblich von Dr. Hans Woelbing, Studienrat am damaligen Bismarck-Realgymna-
sium (dem Vorgänger des heutigen Max-Planck-Gymnasiums), vorbereitet und fand
unter Beteiligung von Schülerinnen und Schülern statt.
Gut 90 Jahre später unterstützen 35 ehemalige Schülerinnen, Schüler und Lehrkräf-
te des Max-Planck-Gymnasiums die fotografische Dokumentation des Hansaplatzes
durch den Verein Verbrannte Orte. Zum Gedenken zeigen wir die Ausstellung „Ver-
brannte Orte – Bücherverbrennung 1933 in Deutschland“ zunächst in der vhs und
anschließend im Max-Planck-Gymnasium. Begleitend finden eine Veranstaltung zur
Causa Woelbing sowie eine Lesung auf dem Hansaplatz statt.
Zur Eröffnnung der Ausstellung laden wir herzlich ein:
PROGRAMM
- Musikalisches Intro: Erwin Dieterich, Trompete
- Begrüßung: Stephan Straub, Direktor der vhs.Dortmund
- Grußwort: Bürgermeister Norbert Schilff
- Einführung in Projekt und Ausstellung:
- Jan Schenck, Fotograf, Verbrannte Orte e.V.
- Beitrag von den jugendlichen Guides
- Beitrag: Oberst a.D. Prof. Winfried Heinemann und Landespfarrerin Petra Schulze
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Ausstellungseröffnung
Am 30. Mai 1933 wurden auf dem Hansaplatz Bücher verbrannt. Die Aktion wurde
maßgeblich von Dr. Hans Woelbing, Studienrat am damaligen Bismarck-Realgymna-
sium (dem Vorgänger des heutigen Max-Planck-Gymnasiums), vorbereitet und fand
unter Beteiligung von Schülerinnen und Schülern statt.
Gut 90 Jahre später unterstützen 35 ehemalige Schülerinnen, Schüler und Lehrkräf-
te des Max-Planck-Gymnasiums die fotografische Dokumentation des Hansaplatzes
durch den Verein Verbrannte Orte. Zum Gedenken zeigen wir die Ausstellung „Ver-
brannte Orte – Bücherverbrennung 1933 in Deutschland“ zunächst in der vhs und
anschließend im Max-Planck-Gymnasium. Begleitend finden eine Veranstaltung zur
Causa Woelbing sowie eine Lesung auf dem Hansaplatz statt.
Zur Eröffnnung der Ausstellung laden wir herzlich ein:
PROGRAMM
- Musikalisches Intro: Erwin Dieterich, Trompete
- Begrüßung: Stephan Straub, Direktor der vhs.Dortmund
- Grußwort: Bürgermeister Norbert Schilff
- Einführung in Projekt und Ausstellung:
- Jan Schenck, Fotograf, Verbrannte Orte e.V.
- Beitrag von den jugendlichen Guides
- Beitrag: Oberst a.D. Prof. Winfried Heinemann und Landespfarrerin Petra Schulze
IM ANSCHLUSS
- Ausstellungsführung Jan Schenck
- Ausklang mit Getränken und kleinem Imbiss
Bitte melden sie ich bis zum 30. April 2026 per E-Mail unter folgender Adresse an: kkoenen@stadtdo.de
VHS Dortmund in Kooperation mit: Arbeitsstelle Zukunft braucht Erinnerung – Jugendring Dortmund, Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Max-Planck-Gymnasium Dortmund, Verbrannte Orte e.V.
Die Ausstellung „Verbrannte Orte – Bücherverbrennung 1933 in
Deutschland“ zeigt die Orte, an denen Bücherverbrennungen statt-
fanden, in der Gegenwart.
An einigen bekannten Orten, von denen viele in Großstädten liegen, erinnern Denkmäler daran, was hier geschah. Der Großteil der über 160 historischen Orte, besonders in ländlichen Räumen, fristet jedoch ein wenig beachtetes Nischendasein. An den meisten Orten fehlt eine physische Erinnerung zum Beispiel in Form einer Gedenktafel. Lokale Erinnerungsinitiativen halten das Gedenken zum Beispiel jährlich am 10. Mai mit Lesungen aus den verbrannten Büchern verfolgter Autor/innen aufrecht, über den einen Tag hinaus sind viele Orte allerdings nicht als Ort einer NS-Bücherverbrennung markiert.
Das Projekt „Verbrannte Orte“ hat sich zum Ziel gesetzt, diese Orte zu dokumentieren sowie mit Hintergrundinformationen und historischem Material zu versehen und damit das Unsichtbare sichtbar zu machen. Dabei beobachtet das Projekt die Orte der Bücherverbrennungen zudem als Orte der Aushandlung gesellschaftlicher Einstellungen zu Demokratie, Erinnerung und Meinungsfreiheit.
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