Hans Werner Henzes Musik steht im steten Dialog mit Literatur, Philosophie und Mythos. Seine Vielschichtigkeit trifft in diesem Programm auf die Komponistinnen Mayako Kubo und Younghi Pagh-Paan, deren Schaffen ebenso von Klang, Sprache und Erinnerung geprägt ist.
Henzes 1. Streichquartett zeigt seine frühe expressive Tonsprache zwischen Tradition und Moderne. Seine Hölderlin-Fragmente und die Drei Tentos für Gitarre übersetzen Lyrik und historische Formen in zeitgenössische Klangrede. Kubos Verfinstert entfaltet Ingeborg Bachmanns Texte mit Gesang und Klangschale in eindringlicher Reduktion. Pagh-Paans Rast in einem alten Kloster lässt die Bassflöte in Atem und Stille ein fernöstliches Gedicht reflektieren. Henzes 5. Streichquartett besticht durch späte poetische Bildkraft. Den Abschluss bildet Apollo et Hyazinthus nach Georg Trakl – ein Werk, in dem Henze Trakls Poesie und Mythos zu atmosphärischer Klanglandschaft verschmelzen lässt.
BESETZUNG:
Bottroper Klangturm-Ensemble
Ayako Püschel, Flöte | Sebastian Langer, Klarinette | Isabelle van de Wiele, Horn | Stanislava Mikhalovskaia, Fagott | Mariana H. Gonzáles, Violine | Mishi Stern, Violine | Maryia Manasieva, Viola | Juliette Cürlis, Violoncello | Iñaki Ochoa Moreno, Gitarre | Melchior Kupke, Cembalo | Irene Kurka,
...
show more
Hans Werner Henzes Musik steht im steten Dialog mit Literatur, Philosophie und Mythos. Seine Vielschichtigkeit trifft in diesem Programm auf die Komponistinnen Mayako Kubo und Younghi Pagh-Paan, deren Schaffen ebenso von Klang, Sprache und Erinnerung geprägt ist.
Henzes 1. Streichquartett zeigt seine frühe expressive Tonsprache zwischen Tradition und Moderne. Seine Hölderlin-Fragmente und die Drei Tentos für Gitarre übersetzen Lyrik und historische Formen in zeitgenössische Klangrede. Kubos Verfinstert entfaltet Ingeborg Bachmanns Texte mit Gesang und Klangschale in eindringlicher Reduktion. Pagh-Paans Rast in einem alten Kloster lässt die Bassflöte in Atem und Stille ein fernöstliches Gedicht reflektieren. Henzes 5. Streichquartett besticht durch späte poetische Bildkraft. Den Abschluss bildet Apollo et Hyazinthus nach Georg Trakl – ein Werk, in dem Henze Trakls Poesie und Mythos zu atmosphärischer Klanglandschaft verschmelzen lässt.
BESETZUNG:
Bottroper Klangturm-Ensemble
Ayako Püschel, Flöte | Sebastian Langer, Klarinette | Isabelle van de Wiele, Horn | Stanislava Mikhalovskaia, Fagott | Mariana H. Gonzáles, Violine | Mishi Stern, Violine | Maryia Manasieva, Viola | Juliette Cürlis, Violoncello | Iñaki Ochoa Moreno, Gitarre | Melchior Kupke, Cembalo | Irene Kurka, Sopran | Sebastian Rakow, Dirigat Apollo et Hyazinthus |
Beate Schmalbrock, Künstlerische Leitung
weitere Informationen zum Programm: www.henze100.de
show less