Seit 15 Jahren ist der charismatische Kanadier Yannick Nézet-Séguin Stammgast bei Lucerne Festival — und einer der grossen Publikumslieblinge. Mit den Wiener Philharmonikern trat er hier auf, mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, mit dem Philadelphia Orchestra und immer wieder mit dem Lucerne Festival Orchestra: Es waren Sternstunden. Jetzt, im Sommer der «American Dreams», gastiert er erstmals mit seinem Met Orchestra aus New York am Vierwaldstättersee und widmet sich dabei einem seiner Lieblingskomponisten: Gustav Mahler. Die Vierte Sinfonie hat sich Nézet-Séguin dafür ausgesucht, ein Werk «von einzigartiger Reinheit», wie er glaubt. Aber gerade diese Sinfonie, die eine Reise ins Paradies unternimmt, ist auch abgründig und schwer zu deuten. Als «Reiseführerin» im Finale, die uns die Sehenswürdigkeiten im Garten Eden präsentiert, ist die grosse Joyce DiDonato zu erleben: eine kluge Gestalterin, die ihren wunderschönen Mezzosopran höchst kultiviert zu führen versteht. Sie trägt auch Mahlers Rückert-Lieder vor, mit dem berühmten Ich bin der Welt abhanden gekommen. Wenn sie dieses Lied singe, gesteht DiDonato, fühle sie sich, als würde sie ein anderes Universum betreten.
Mitwirkende:
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Seit 15 Jahren ist der charismatische Kanadier Yannick Nézet-Séguin Stammgast bei Lucerne Festival — und einer der grossen Publikumslieblinge. Mit den Wiener Philharmonikern trat er hier auf, mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, mit dem Philadelphia Orchestra und immer wieder mit dem Lucerne Festival Orchestra: Es waren Sternstunden. Jetzt, im Sommer der «American Dreams», gastiert er erstmals mit seinem Met Orchestra aus New York am Vierwaldstättersee und widmet sich dabei einem seiner Lieblingskomponisten: Gustav Mahler. Die Vierte Sinfonie hat sich Nézet-Séguin dafür ausgesucht, ein Werk «von einzigartiger Reinheit», wie er glaubt. Aber gerade diese Sinfonie, die eine Reise ins Paradies unternimmt, ist auch abgründig und schwer zu deuten. Als «Reiseführerin» im Finale, die uns die Sehenswürdigkeiten im Garten Eden präsentiert, ist die grosse Joyce DiDonato zu erleben: eine kluge Gestalterin, die ihren wunderschönen Mezzosopran höchst kultiviert zu führen versteht. Sie trägt auch Mahlers Rückert-Lieder vor, mit dem berühmten Ich bin der Welt abhanden gekommen. Wenn sie dieses Lied singe, gesteht DiDonato, fühle sie sich, als würde sie ein anderes Universum betreten.
Mitwirkende:
Programm:
17.30 Uhr
Konzerteinführung
mit Malte Lohmann (Auditorium KKL Luzern)
18.30 Uhr
Missy Mazzoli (*1980)
Sinfonia (for Orbiting Spheres) für Orchester
Gustav Mahler (1860–1911)
Rückert-Lieder
Sinfonie Nr. 4 G-Dur
Pause um ca. 19.10 Uhr
Konzertende gegen 20.40 Uhr
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