Wenn barocke Klangpracht auf zeitgenössische Ausdruckskraft trifft: die Reihe LES CONCERTS verbindet auch diesmal wieder bewusst Musik vergangener Jahrhunderte mit Werken der Gegenwart und eröffnen so neue Hörperspektiven: zwischen Himmel und Erde.
HIMMLISCHE KLANGFÜLLE
Im Zentrum des Programms stehen zwei eindrucksvolle geistliche Werke von Carl Philipp Emanuel Bach. Sein Magnificat, 1749 in Leipzig komponiert, verbindet festliche Pracht, virtuose Chöre und eine aussergewöhnliche Ausdrucksintensität. Es zeigt Bach als eigenständigen und kühnen Klanggestalter, der die Tradition seines Vaters weiterführt und zugleich neue Wege beschreitet. Das später entstandene Heilig wurde von Zeitgenossen begeistert aufgenommen – mit seiner strahlenden Doppelchörigkeit und visionären Klangfülle gehört es zu den eindrucksvollsten geistlichen Kompositionen des 18. Jahrhunderts.
IRDISCHE URAUFFÜHRUNG
Zwischen diesen beiden Meisterwerken erklingt die Uraufführung von Michael Ostrzygas nehme mich zu sich für Chor a cappella. Das Werk basiert auf dem erschütternden Abschiedsbrief des Schiffbrüchigen Tjark Evers, der 1866 auf tragische Weise in der Nordsee ums Leben gekommen ist und schafft einen intimen, berührenden Gegenpol zur festlichen
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Wenn barocke Klangpracht auf zeitgenössische Ausdruckskraft trifft: die Reihe LES CONCERTS verbindet auch diesmal wieder bewusst Musik vergangener Jahrhunderte mit Werken der Gegenwart und eröffnen so neue Hörperspektiven: zwischen Himmel und Erde.
HIMMLISCHE KLANGFÜLLE
Im Zentrum des Programms stehen zwei eindrucksvolle geistliche Werke von Carl Philipp Emanuel Bach. Sein Magnificat, 1749 in Leipzig komponiert, verbindet festliche Pracht, virtuose Chöre und eine aussergewöhnliche Ausdrucksintensität. Es zeigt Bach als eigenständigen und kühnen Klanggestalter, der die Tradition seines Vaters weiterführt und zugleich neue Wege beschreitet. Das später entstandene Heilig wurde von Zeitgenossen begeistert aufgenommen – mit seiner strahlenden Doppelchörigkeit und visionären Klangfülle gehört es zu den eindrucksvollsten geistlichen Kompositionen des 18. Jahrhunderts.
IRDISCHE URAUFFÜHRUNG
Zwischen diesen beiden Meisterwerken erklingt die Uraufführung von Michael Ostrzygas nehme mich zu sich für Chor a cappella. Das Werk basiert auf dem erschütternden Abschiedsbrief des Schiffbrüchigen Tjark Evers, der 1866 auf tragische Weise in der Nordsee ums Leben gekommen ist und schafft einen intimen, berührenden Gegenpol zur festlichen Klangwelt Bachs. Der vielfach ausgezeichnete deutsche Komponist Ostrzyga hat sich ursprünglich als Musiktheoretiker auf historische Stile spezialisiert und verflicht auf einzigartige Weise traditionelle Stile mit neuen Impulsen.
ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE
Mit der Zürcher Sing-Akademie und dem historisch informierten Orchestra La Scintilla unter der Leitung von Florian Helgath entfaltet sich in den Werke von Bach und Ostrzyga ein vielschichtiger Konzertabend zwischen Himmel und Erde – zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Diesseits und Transzendenz, menschlicher Endlichkeit – und musikalischer Erhebung.
KLANGKREIS: 18.20 Uhr
KONZERTEINFÜHRUNG: 18.45 Uhr
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