Zum Abschluss der Thementage spielt Nik Bärtsch ein öffentliches Piano-Solo-Konzert, das den Workshop-Prozess musikalisch ergänzt und vertieft.
Bärtschs modulare Musik – geprägt von klaren Linien, wiederkehrenden Mustern und feinen Variationen – tritt im Klanghaus in einen direkten Dialog mit der Architektur: Klangstruktur begegnet Raumstruktur. So entsteht ein Hörraum, in dem Aspekte wie Präsenz, Rhythmus, Bewegung und Aufmerksamkeit eine verdichtete Form finden. Das Konzert wird so zum Abschluss und zugleich zum Höhepunkt des Tages.
Nik Bärtsch ist ein international wirkender Schweizer Pianist, Komponist und musikalischer Konzeptkünstler. Seine Musik verbindet Jazz, Minimal Music, Funk und Elemente der Zen-Philosophie zu einer charakteristischen «Ritual Groove Music». Seine Kompositionen entstehen wie architektonische Gebilde und laden das Publikum ein, Rhythmus, Bewegung und Aufmerksamkeit neu wahrzunehmen.
Seit vielen Jahren beschäftigt sich Bärtsch mit Körperarbeit, Aikidō und Meditation – Einflüsse, die sein Verständnis von Flow, Timing und Präsenz prägen. Weltweit leitet er Workshops zu Rhythmusbewusstsein, Bewegung und kollaborativen musikalischen Prozessen.
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