Partizipatives Kulturwochenende Composit: Freitag
Zum Konzert am Freitagabend freuen wir uns riesig, dass VANDALISBIN und TAXI LOTTA bei uns im Cosmos spielen.
Spendenempfehlung: 15-20 EURO. ABER JEDER EURO SUPPORTET UNS UND ERMÖGLICHT, DASS DAS KONZERT FÜR ALLE ZUGÄNGLICH IST. FALLS IHR GERADE KEINE KOHLE HABT, DANN SEID IHR NATÜRLICH DENNOCH HERZLICH WILLKOMMEN. VIELEN DANK
VANDALISBIN
Es gibt Debüt-EPs, die klingen wie Bewerbungsschreiben. Und dann gibt es solche wie „Bottle of
Wisdom: Tape 1“ von VANDALISBIN, die sich anfühlen wie ein Manifest – brüchig, fordernd,
verletzlich, kämpferisch. Eine Selbstverortung zwischen Soul, Indie-Rock und poetischem, queerem
Pop, die nicht fragt, ob sie reinpasst, sondern sich einfach Raum nimmt. Und das mit einer
musikalischen Präzision, die nicht so wirkt, als wäre hier jemand am Anfang. Sondern eher: mitten im
Aufbruch.
Wenn man VANDALISBIN auf Independent-Festivals (u.a. Transit Filmfest, FEM+Festival) und
Supportshows (z.B. Fuffifuffzich in Deutschland und der Schweiz) live erlebt, ist klar: Da steht
jemand, der auf der Bühne nicht spielt, sondern brennt. Mit einer Stimme, die unweigerlich an Rio
Reiser erinnert, an Chappell Roan und Faber. Hier wird nichts abgekühlt. Hier wird geliebt, gelitten
und
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Partizipatives Kulturwochenende Composit: Freitag
Zum Konzert am Freitagabend freuen wir uns riesig, dass VANDALISBIN und TAXI LOTTA bei uns im Cosmos spielen.
Spendenempfehlung: 15-20 EURO. ABER JEDER EURO SUPPORTET UNS UND ERMÖGLICHT, DASS DAS KONZERT FÜR ALLE ZUGÄNGLICH IST. FALLS IHR GERADE KEINE KOHLE HABT, DANN SEID IHR NATÜRLICH DENNOCH HERZLICH WILLKOMMEN. VIELEN DANK
VANDALISBIN
Es gibt Debüt-EPs, die klingen wie Bewerbungsschreiben. Und dann gibt es solche wie „Bottle of
Wisdom: Tape 1“ von VANDALISBIN, die sich anfühlen wie ein Manifest – brüchig, fordernd,
verletzlich, kämpferisch. Eine Selbstverortung zwischen Soul, Indie-Rock und poetischem, queerem
Pop, die nicht fragt, ob sie reinpasst, sondern sich einfach Raum nimmt. Und das mit einer
musikalischen Präzision, die nicht so wirkt, als wäre hier jemand am Anfang. Sondern eher: mitten im
Aufbruch.
Wenn man VANDALISBIN auf Independent-Festivals (u.a. Transit Filmfest, FEM+Festival) und
Supportshows (z.B. Fuffifuffzich in Deutschland und der Schweiz) live erlebt, ist klar: Da steht
jemand, der auf der Bühne nicht spielt, sondern brennt. Mit einer Stimme, die unweigerlich an Rio
Reiser erinnert, an Chappell Roan und Faber. Hier wird nichts abgekühlt. Hier wird geliebt, gelitten
und durchs Mikrophon geheult, bis auch die letzte Reihe Gänsehaut hat.
Ihre Debüt-EP klingt wie ein vertontes Tagebuch, das man quer durch VANDALISBINs CD-
Sammlung geschickt hat. Nina Hagen, Ebow und Janis Joplin, garniert mit einem Woodstock-
Sampler. Und trotzdem ist alles schlüssig. Weil Vandalisbin nicht „nur“ Musik macht, sondern eine
Welt baut – eine, die sich irgendwo zwischen queerem Selbstschutzraum, post-internetscher
Romantik und subversiver Pop-Intelligenz bewegt.
Mit „Bottle of Wisdom: Tape 1“ zeigt die 23-jährige Deutsch-Brasilianerin nicht nur, wie viel
musikalisches Talent in ihr steckt – sondern auch, dass Seele und Sound gut harmonieren. In Tracks
wie “Bottle of Wisdom” hört man, wie sehr hier jemand Musik als Überlebensstrategie begreift.
“Regen” klingt wie eine Ballade aus dem West-Berlin der 70er oder Hamburg der 90er. Und “White
Girls” ist vielleicht die sanfteste Alltagsrassismus-Kritik des Jahres. Und ein ästhetisches Statement
in einem Popbetrieb, der Diversität oft lieber kuratiert als lebt.
Wie schnell VANDALISBIN jetzt auf immer mehr Line-Ups auftaucht – von kleinen Queer-Open-Airs
bis hin zu namenhaften Festivalbühnen – ist kein Zufall, sondern Konsequenz. Weil sie zeigt, dass
Pop nicht glatt sein muss, um schön zu sein. Dass Verletzlichkeit kein Stilmittel, sondern Widerstand
sein kann. Und dass es Stimmen gibt, die man nicht nur hört, sondern spürt. „Bottle of Wisdom: Tape
1“ ist vielleicht nur der Anfang – aber einer, der schon klingt wie ein Versprechen: Auf mehr Tiefe,
mehr Glanz, mehr Wahrheit. Und auf eine Zukunft, in der Pop wieder ein Ort ist, an dem wir alle ein
bisschen echter sein dürfen
TAXI LOTTA
Einmal anhalten bitte - das Duo Taxi Lotta bringt dich sofort woanders hin. Ulla Suspekt
und LiÆN verknüpfen eine punkige Ironie und einen hoffnungsvollen Herzschmerz zu
einem wohlig vertrauten New Wave Soundtrack. Mühelos wechseln die beiden zwischen
heiteren zu bedeutungsschweren Synths während Ulla mit exzentrischem Bass und Liane
mit softer Stimme ihre Persönlichkeit zum Besten geben. Elektronische Punkattitüde trifft
auf verzerrten Dream-Pop. Zum Glück haben die beiden Künstlerinnen und Musikerinnen
ihre Kräfte vereint. Denn in einem harmonischen Sound Design schaffen sie es subtil Herz
und Körper der Hörer*innen zu animieren.
BITTE NUTZT DEN LINK OBEN IM BILD, UM FÜR EUER TICKET ZU SPENDEN. EMPFEHLUNG: 15-20 EURO. ABER JEDER EURO SUPPORTET UNS. FALLS IHR GERADE KEINE KOHLE HABT, DANN SEID IHR NATÜRLICH DENNOCH HERZLICH WILLKOMMEN. VIELEN DANK
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