TAKTLOS 2026
FESTIVAL FÜR GRENZÜBERSCHREITENDE MUSIK
Beim Taktlos 2026 erwartet das Publikum eine Vielfalt experimenteller Musik für ein Gesamterlebnis jenseits traditioneller Grenzen. Die diesjährige Ausgabe ist kuratiert von Joana Aderi.
Detailliertes Programm unter www.taktlos.com.
DONNERSTAG, 12. MÄRZ
20:00 Andreas Tschopp
21:30 Stian Westerhus
FREITAG, 13. MÄRZ
20:00 Tor Haugerud
21:15 «Hikikomori»
22:30 MAG
SAMSTAG, 14. MÄRZ
20:00 Caroline Kraabel & John Edwards
21:15 Ibelisse Guardia Ferragutti &
Frank Rosaly: MESTIZX
22:30 FRACHTER
KURATION: JOANA ADERI
Als die Sängerin Joana Aderi die Anfrage zur Kuration des Taktlos 2026 bekam, wollte sie im ersten Moment ablehnen. Nach der Pandemie und über fünfzehn Jahren Bühnenerfahrung hatte sie beschlossen, nur noch ausgewählte Konzerte zu geben und sich verstärkt auf die Musiktherapie zu konzentrieren. Doch je länger sie darüber nachdachte, desto mehr wurde ihr klar, dass gerade jetzt der passende Zeitpunkt sein könnte, um das Programm für ein Festival wie das Taktlos zu gestalten. Denn Selbstreflexion und die ganz grundsätzliche Frage, was Musik auf der Bühne kann und will, wirkt sich auch auf die Auswahl der Musikschaffenden aus. Die erste Frage dabei war für Joana Aderi: Wen will
...
show more
TAKTLOS 2026
FESTIVAL FÜR GRENZÜBERSCHREITENDE MUSIK
Beim Taktlos 2026 erwartet das Publikum eine Vielfalt experimenteller Musik für ein Gesamterlebnis jenseits traditioneller Grenzen. Die diesjährige Ausgabe ist kuratiert von Joana Aderi.
Detailliertes Programm unter www.taktlos.com.
DONNERSTAG, 12. MÄRZ
20:00 Andreas Tschopp
21:30 Stian Westerhus
FREITAG, 13. MÄRZ
20:00 Tor Haugerud
21:15 «Hikikomori»
22:30 MAG
SAMSTAG, 14. MÄRZ
20:00 Caroline Kraabel & John Edwards
21:15 Ibelisse Guardia Ferragutti &
Frank Rosaly: MESTIZX
22:30 FRACHTER
KURATION: JOANA ADERI
Als die Sängerin Joana Aderi die Anfrage zur Kuration des Taktlos 2026 bekam, wollte sie im ersten Moment ablehnen. Nach der Pandemie und über fünfzehn Jahren Bühnenerfahrung hatte sie beschlossen, nur noch ausgewählte Konzerte zu geben und sich verstärkt auf die Musiktherapie zu konzentrieren. Doch je länger sie darüber nachdachte, desto mehr wurde ihr klar, dass gerade jetzt der passende Zeitpunkt sein könnte, um das Programm für ein Festival wie das Taktlos zu gestalten. Denn Selbstreflexion und die ganz grundsätzliche Frage, was Musik auf der Bühne kann und will, wirkt sich auch auf die Auswahl der Musikschaffenden aus. Die erste Frage dabei war für Joana Aderi: Wen will ich bei diesem Festival zusammenbringen?
Die naheliegende Antwort ist, dass es sich vorwiegend um Musiker*innen handelt, die Joana Aderi in ihrer Karriere und in ihren Lebensstationen kennen und schätzen gelernt hat. So studierte sie beispielsweise bei Tor Haugerud in Norwegen Improvisation, hat mit Frank Rosaly in Chicago gelebt. Mit Andreas Tschopp teilt sie sich ihren Proberaum in Zürich, und mit MAG verbindet sie eine stilistische Schwesternschaft, die sich auch darin zeigt, dass sich die beiden immer wieder an Festivals und Veranstaltungen begegnen.
Doch die Bekanntschaften allein würden als Auswahlkriterium zu kurz greifen. Denn die Künstler*innen verbindet eine ganz entscheidende Qualität, die Joana Aderi sehr wichtig ist: Sie alle verfügen in unterschiedlicher Weise über eine aussergewöhnliche Präsenz auf der Bühne. Eine Körperlichkeit, ob in der Stimme, im Saitenspiel oder beim Griff in die Tasten. Eine intrinsische Motivation in dem, was sie tun. Es ist Musik, bei der es nicht um das Ego geht, sondern um den Moment. Um das, was im Zusammenspiel mit anderen Musiker*innen oder auch mit dem Publikum im Hier und Jetzt entsteht. Ganz bewusst wird dabei auf eine aufwändige Szenografie oder Visuals verzichtet. Stattdessen ist Platz für Sinnlichkeit und Eigensinn, für wummernde Bässe ebenso wie für leise Töne.
------------------
Türöffnung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.
Über allfällige Programmänderungen informieren wir dich auf unserer Website und via Social Media.
show less