Am Samstag, 28. März 2026, öffnet der Verein Festungsgürtel Kreuzlingen Bunkertüren in Bottighofen. Auf einem öffentlichen Rundgang erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr über die Besonderheiten dieser Sperrstelle mitten durch das Dorf und haben Gelegenheit, verschiedene Bunker in Bottighofen zu besichtigen.
Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg hatte die Schweizer Armee erkannt, dass sie den Raum Kreuzlingen gegen einen Angriff von Konstanz her sichern muss. Es entstand der Festungsgürtel Kreuzlingen, der im Zweiten Weltkrieg und später im Kalten Krieg sukzessive ausgebaut und verstärkt wurde.
Eine besondere Bedeutung hatte Bottighofen. Die Sperrstelle erstreckt sich vom Seeufer bis auf die Höhe des Seerückens. Sie hatte den Zweck, den Gegner am Weitermarsch entlang des Seeufers zu hindern. Dazu wurden innerhalb und ausserhalb des Dorfs Infanteriewerke, Unterstände, Tankbarrikaden, Geländehindernisse und anderes mehr errichtet. Bemerkenswert in Bottighofen sind zum einen zwei perfekt getarnte Anlagen als Riegelhäuser, zum andern die Bachverbauung des Stichbachs, die unter dem Gesichtspunkt Tankgraben noch 1989–1991 durchgeführt worden war.
Die Bunkertour ist öffentlich und wird ab 12 Jahren empfohlen. Der Rundgang durch Bottighofen ist nicht rollstuhlgängig. Trittsicherheit
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Am Samstag, 28. März 2026, öffnet der Verein Festungsgürtel Kreuzlingen Bunkertüren in Bottighofen. Auf einem öffentlichen Rundgang erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr über die Besonderheiten dieser Sperrstelle mitten durch das Dorf und haben Gelegenheit, verschiedene Bunker in Bottighofen zu besichtigen.
Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg hatte die Schweizer Armee erkannt, dass sie den Raum Kreuzlingen gegen einen Angriff von Konstanz her sichern muss. Es entstand der Festungsgürtel Kreuzlingen, der im Zweiten Weltkrieg und später im Kalten Krieg sukzessive ausgebaut und verstärkt wurde.
Eine besondere Bedeutung hatte Bottighofen. Die Sperrstelle erstreckt sich vom Seeufer bis auf die Höhe des Seerückens. Sie hatte den Zweck, den Gegner am Weitermarsch entlang des Seeufers zu hindern. Dazu wurden innerhalb und ausserhalb des Dorfs Infanteriewerke, Unterstände, Tankbarrikaden, Geländehindernisse und anderes mehr errichtet. Bemerkenswert in Bottighofen sind zum einen zwei perfekt getarnte Anlagen als Riegelhäuser, zum andern die Bachverbauung des Stichbachs, die unter dem Gesichtspunkt Tankgraben noch 1989–1991 durchgeführt worden war.
Die Bunkertour ist öffentlich und wird ab 12 Jahren empfohlen. Der Rundgang durch Bottighofen ist nicht rollstuhlgängig. Trittsicherheit wird empfohlen.
Informationen und Anmeldung
- Anmeldung ausschliesslich über Eventfrog
- Bezahlung vor Ort per TWINT oder bar
- Start und Treffpunkt: Dorfbunker Bottighofen, Bunkerweg 1
- Erfrischung nach der Führung
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