In dem multimedialen, geführten Rundgang tauchen wir ein in die Geschichte der lebendigen Meschwitzstraße. Wo einst Radios produziert wurden, ist heute ein bedeutender Teil der Dresdner Clubkultur zu Hause. Doch kaum jemand weiß Bescheid über die düstere Vergangenheit des Ortes. Hier trafen technische Meisterleistungen auf unmenschliche Ausbeutung. Jedes dritte Radio im Nationalsozialismus wurde dort produziert. Der Audiowalk folgt den Spuren des Ortes. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die hier unter Zwang arbeiten mussten, ihre Lebensbedingungen und die Nachwirkungen dieser Verbrechen bis heute.
Klang verbindet Vergangenheit und Gegenwart des Geländes. Der Audiowalk verknüpft historische Recherche mit künstlerischen Interventionen und persönlichen Erzählungen. Fotos, Möbel und Objekte werden zu lebendigen Zeugnissen. Sie erzählen von den Menschen, die hier lebten und arbeiteten, von Tätern und Profiteuren. Projektionen und Augmented Reality zeigen das Leben der Ausgebeuteten und machen die Verflechtungen von Alltag, Industrie und nationalsozialistischen Gräueltaten sichtbar.
In acht Stationen führt die Gruppe Fragmente und Frequenzen über das ehemalige Industriegelände. Der Audiowalk lädt dazu ein, das Gelände bei Nacht neu zu erleben.
Eine Anmeldung ist erforderlich
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In dem multimedialen, geführten Rundgang tauchen wir ein in die Geschichte der lebendigen Meschwitzstraße. Wo einst Radios produziert wurden, ist heute ein bedeutender Teil der Dresdner Clubkultur zu Hause. Doch kaum jemand weiß Bescheid über die düstere Vergangenheit des Ortes. Hier trafen technische Meisterleistungen auf unmenschliche Ausbeutung. Jedes dritte Radio im Nationalsozialismus wurde dort produziert. Der Audiowalk folgt den Spuren des Ortes. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die hier unter Zwang arbeiten mussten, ihre Lebensbedingungen und die Nachwirkungen dieser Verbrechen bis heute.
Klang verbindet Vergangenheit und Gegenwart des Geländes. Der Audiowalk verknüpft historische Recherche mit künstlerischen Interventionen und persönlichen Erzählungen. Fotos, Möbel und Objekte werden zu lebendigen Zeugnissen. Sie erzählen von den Menschen, die hier lebten und arbeiteten, von Tätern und Profiteuren. Projektionen und Augmented Reality zeigen das Leben der Ausgebeuteten und machen die Verflechtungen von Alltag, Industrie und nationalsozialistischen Gräueltaten sichtbar.
In acht Stationen führt die Gruppe Fragmente und Frequenzen über das ehemalige Industriegelände. Der Audiowalk lädt dazu ein, das Gelände bei Nacht neu zu erleben.
Eine Anmeldung ist erforderlich um über kurzfristige wetterbedingte Änderungen informiert zu werden. Tickets sind erhältlich unter: https://resonanzen.fragmente-frequenzen.org/
Start: Meschwitzstraße 9, 01099 Dresden
Dauer: ca. 2 Stunden
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