Warum Licht anschalten, wenn es auch Kerzen gibt? Zwischen digitaler Barrierefreiheit und analoger Beharrung
Digitale Barrierefreiheit bietet längst alle technischen Möglichkeiten – doch vielerorts dominiert noch das Denken in Schildern, Stufen und Tastflächen. Warum nutzen wir draußen selbstverständlich Smartphones zur Orientierung, während wir drinnen an alten Strukturen festhalten? Der Vortrag von Stefan Wilke beleuchtet diesen Widerspruch zwischen Innovation und Gewohnheit. Er zeigt, warum ausgerechnet jene, die Barrierefreiheit leben, oft unbeabsichtigt ihren Fortschritt bremsen – und wie digitale Systeme echte Inklusion ermöglichen: normkonform, kosteneffizient und sofort nutzbar. Ein Impuls für Entscheider*innen, die erkennen wollen, dass wahre Teilhabe dort beginnt, wo Information für alle verfügbar ist – nicht nur für jene mit Kerzen in der Hand.