Ingeborg Bachmann, geboren am 25.06.1926 in Klagenfurt und gestorben am 17. Oktober 1973 in Rom, gehört zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts.
Sie war eine der wenigen weiblichen Stimmen in der männlich dominierten deutschsprachigen Literaturszene der Nachkriegszeit.
In den 1950er Jahren wurde sie mit ihren Gedichten bekannt, in dieser Zeit schrieb sie auch Hörspiele, später verlagerte sie ihren Schwerpunkt hin zur Prosa.
Durch ihren Erfolg in der Gruppe 47 wurde sie weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt.
Mit ihrer scharfen Intellektualität und einer Sprache, die durch Kunstfertigkeit und Schönheit brilliert, besticht sie genauso wie mit der Weigerung, sich festzulegen oder festlegen zu lassen.
Durch ihre Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in ihrer Jugend hat Ingeborg Bachmann einen moralischen Anspruch entwickelt, der Wahrheit als hohen Wert setzte.
Ingeborg Bachmann suchte nach Wahrheit, in Worten und Sätzen.
Zentral ist in Bachmanns Werk die Thematik der Geschlechterrollen: Immer wieder wird das Weibliche durch männliche Figuren bedroht, zum Verstummen gebracht und in den Untergang getrieben.
Ingeborg Gleichauf, geboren 1953 in Freiburg, studierte Philosophie und Germanistik und promovierte über
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Ingeborg Bachmann, geboren am 25.06.1926 in Klagenfurt und gestorben am 17. Oktober 1973 in Rom, gehört zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts.
Sie war eine der wenigen weiblichen Stimmen in der männlich dominierten deutschsprachigen Literaturszene der Nachkriegszeit.
In den 1950er Jahren wurde sie mit ihren Gedichten bekannt, in dieser Zeit schrieb sie auch Hörspiele, später verlagerte sie ihren Schwerpunkt hin zur Prosa.
Durch ihren Erfolg in der Gruppe 47 wurde sie weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt.
Mit ihrer scharfen Intellektualität und einer Sprache, die durch Kunstfertigkeit und Schönheit brilliert, besticht sie genauso wie mit der Weigerung, sich festzulegen oder festlegen zu lassen.
Durch ihre Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in ihrer Jugend hat Ingeborg Bachmann einen moralischen Anspruch entwickelt, der Wahrheit als hohen Wert setzte.
Ingeborg Bachmann suchte nach Wahrheit, in Worten und Sätzen.
Zentral ist in Bachmanns Werk die Thematik der Geschlechterrollen: Immer wieder wird das Weibliche durch männliche Figuren bedroht, zum Verstummen gebracht und in den Untergang getrieben.
Ingeborg Gleichauf, geboren 1953 in Freiburg, studierte Philosophie und Germanistik und promovierte über Ingeborg Bachmann.
Anlässlich des 100. Geburtstages der österreichischen Schriftstellerin begibt sie sich mit ihrem Essay „Ingeborg Bachmann - die Widerspenstige“ abseits der oft begangenen Pfade der Interpretation Bachmanns und blickt aus einer neuen Perspektive auf die Schriftstellerin.
Wann: 28. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Wo: Carl-von-Ossietzky Buchhandlung, Große Str. 34, Flensburg
Eintritt: 5-10 Euro nach Selbsteinschätzung
Anmeldung erbeten unter: av@cvo-buchladen.de
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