In Tromsø wird ein Schulmädchen tot aufgefunden. Zur Unterstützung der örtlichen Polizei wird der erfahrene schwedische Polizeidetektiv Jonas Engström beigezogen. Wegen einer Affäre mit einer Hauptzeugin musste er den Dienst in Schweden quittieren und arbeitet seither von Schuldgefühlen geplagt in Norwegen. Mit seinem Kollegen Vik stellt er dem Mörder eine Falle, um ihn an den Ort des Verbrechens zurückzulocken. Doch als plötzlich dichter Nebel aufzieht, erschiesst Engström versehentlich seinen Kollegen. Da der Vorfall nicht beobachtet wurde, nimmt man an, dass Vik vom flüchtigen Mörder getötet wurde … Erik Skjoldbjærg ist ein düsterer Mystery-Thriller vor eindrücklicher Kulisse geglückt mit einem grandiosen Stellan Skarsgård als Ermittler, der langsam den Verstand verliert. Oliver Nöding schreibt auf funkhundd: "Engströms zerrüttete Psyche spiegelt auch der in fahles Licht getauchte Schauplatz wider, den Kameramann Erling Thurmann-Andersen in kontrastreichen, traumhaften und auf seltsame Weise irrealen Bildern einfängt. Es ist dieses geheimnisvolle, mystische Licht, das zum Zentrum von Skjoldbjærgs Film wird, das ganze Dilemma seiner Hauptfigur und die Komplexität seiner Geschichte in sich bündelt." 2002 realisierte Christopher Nolan ein Remake mit Al Pacino, das aber nicht an die atmosphärische Dichte der Vorlage heranreicht.