Kennen Sie das auch: keuchend erreichen Sie den Bus oder den Zug «auf den letzten Drücker», stehen in der (noch) geöffneten Türe und vor Ihnen: eine Menschentraube. Sie müssen aber dringend einen weiteren Schritt machen, damit Sie nicht eingeklemmt werden. So schieben Sie sich mit sanfter Gewalt nach vorne, noch mehr Enge entsteht, bis jemand ruft: «hey, ned so moschte!!» Das geht übrigens auch in der Gondel, vor dem Zirkuseingang oder am Skilift…
Landwirtschaft damals: gezielt «gemoschtet» wurde, damit aus dem goldenen Saft der Äpfel ein sehr feines und beliebtes Getränk hergestellt werden konnte: mit Kraft die Äpfel zerquetschen und drücken und sich freuen, wenn der Most fliesst.
Sie können im Heimatmuseum selbst Hand anlegen an der alten Presse und ausprobieren, ob es auch Ihnen gelingt. Dann der Lohn: Gold trinken!
Die Ausstellung zeigt Geräte, die es brauchte, um mosten zu können. Den Frauen in der Landwirtschaft (2026 ist UNO-Jahr der Bäuerinnen und Landwirtinnen) ist im Obergeschoss eine Tafel gewidmet und im Untergeschoss warten die Fossilien (165 Mio. Jahre alt) auf Neugierige.
Ebenfalls erkunden können Sie die Mittlere Mühle mit ihrem interessanten Innenleben.
Das Bistro ist geöffnet, feine Getränke erwarten Sie zum geselligen Zusammensitzen mit Musik aus dem Dreh-Örgeli.
Wir freuen uns auf Sie!