Im ersten Roman von Marion Kraft geht es um eine Kindheit und Jugend im Nachkriegsdeutschland, die so in einem Roman noch nicht erzählt wurde. Julia erlebt Armut, Ausgrenzung und Rassismus, aber auch die Stärke von Frauen verschiedener Generationen und von Menschen, die nicht den Erwartungen an Normalität entsprechen und sich solidarisch auch um andere kümmern. Auf ihrem Lebensweg, für den es keine Vorbilder gibt, entwickelt sich Julia zu einer selbstsicheren jungen Frau. Ein Roman, der uns die Geschichte der "Kinder der Befreiung" näher bringt und das Nachdenken über unterschiedliche Lebenswege anregt - und dies in einer fein schwingenden Leichtigkeit trotz der schweren Lebensrealitäten. Marion Kraft hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht, darunter ein Sachbuch, ebenfalls zum Thema Kinder von Schwarzen GIs in Deutschland. Sowie ein Bericht über ihre Zusammenarbeit mit Audre Lorde, von der sie auch einige Bücher ins Deutsche übersetzt hat. Marion Kraft ist eine der wichtigen Figuren bei der Entstehung der afrodeutschen (Frauen-) Bewegung in den 1980er Jahren - auch darum soll es bei der Buchvorstellung gehen. Aus der Rezension von Hadija Haruna-Oelker zum Roman "Weltenwechsel":
»Überleben, Verantwortung und Emanzipation. Dieser Roman ist eine mitreißende Geschichte voller
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Im ersten Roman von Marion Kraft geht es um eine Kindheit und Jugend im Nachkriegsdeutschland, die so in einem Roman noch nicht erzählt wurde. Julia erlebt Armut, Ausgrenzung und Rassismus, aber auch die Stärke von Frauen verschiedener Generationen und von Menschen, die nicht den Erwartungen an Normalität entsprechen und sich solidarisch auch um andere kümmern. Auf ihrem Lebensweg, für den es keine Vorbilder gibt, entwickelt sich Julia zu einer selbstsicheren jungen Frau. Ein Roman, der uns die Geschichte der "Kinder der Befreiung" näher bringt und das Nachdenken über unterschiedliche Lebenswege anregt - und dies in einer fein schwingenden Leichtigkeit trotz der schweren Lebensrealitäten. Marion Kraft hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht, darunter ein Sachbuch, ebenfalls zum Thema Kinder von Schwarzen GIs in Deutschland. Sowie ein Bericht über ihre Zusammenarbeit mit Audre Lorde, von der sie auch einige Bücher ins Deutsche übersetzt hat. Marion Kraft ist eine der wichtigen Figuren bei der Entstehung der afrodeutschen (Frauen-) Bewegung in den 1980er Jahren - auch darum soll es bei der Buchvorstellung gehen. Aus der Rezension von Hadija Haruna-Oelker zum Roman "Weltenwechsel":
»Überleben, Verantwortung und Emanzipation. Dieser Roman ist eine mitreißende Geschichte voller Sachkenntnis, die uns Deutschland nach 1945 aus Schwarzer Perspektive erzählt. Leicht und doch verletzlich lässt sich die Schwere dieser Zeit im Leben der drei Frauen aus drei Generationen ablesen. Ihre Beziehung zwischen Tradition und neuer Zeit. Dieses Buch füllt eine Leerstelle, schafft Verbindungen und arbeitet ein wichtiges Kapitel deutscher Vergangenheit auf, damit sie nicht vergessen wird.«
Eine Kooperationsveranstaltung mit der FrauenLesbenBuchhandlng Berlin.
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