Das Hochschultheater der THA spielt unter der Regie von Claudius Wiedemann
„Wir sind noch einmal davongekommen“ nach Thornton Wilder
Das Schauspiel bietet ein Endzeitszenario mit viel Skurrilität. Wie ein Damoklesschwert schwebt das Ende über der Menschheit. Verfasst wurde das Drama 1942 und könnte aktueller nicht sein. „Wir sind noch einmal davongekommen“ thematisiert den Klimawandel und die ständige Kriegsgefahr.
Die Eiszeit, eine Sintflut und Kriege zerstören die Erde und Menschheit beinahe, doch immer wieder beginnt die Familie Antrobus mit dem Wiederaufbau. Denn man ist ja „noch einmal davongekommen“.
Wir sind noch einmal davongekommen ist die Geschichte von Mr. und Mrs. Antrobus, ihrer Kinder Henry und Gladys und ihres Hausmädchens Sabina. Die Familie durchlebt, stellvertretend für die gesamte Menschheit, essenzielle Katastrophen der Menschheitsgeschichte (eine Eiszeit, die Sintflut und einen Krieg). Zusammen bauen die Antrobus ihr Leben aber immer wieder auf. Noch gibt es Hoffnung.
Mit seinem Drama „Unsere kleine Stadt“ war Thornton Wilder in den Sechzigern und Siebzigern des letzten Jahrhunderts weltweit auf allen Bühnen vertreten.