Vokalmusik am Fluss
13. Sommerkonzert des Schönhausen-Chores
„Flandern gestern und heute“
Mitwirkende:
Elisa Rabanus (S) | Leonard Reso (T) | Sebastian Klein (B)
Stella Farina, Harfe | Bärbel Hammer-Schäfer, Schlagzeug
Schönhausen-Chor Krefeld | Neusser Kammerorchester
Gesamtleitung Joachim Neugart
Flandern – ein Name, der bei Liebhabern der Renaissancemusik unmittelbar musikalische Assoziationen weckt. Diese Region gilt als Wiege der franko-flämischen Vokalpolyphonie. Vom 15. bis ins 17. Jahrhundert entstanden hier einige der bedeutendsten Werke dieser Epoche, und zahlreiche Komponisten und Musiker wurden ausgebildet, die europaweit Maßstäbe setzten.
Der von ihnen entwickelte Stil prägte die Musikgeschichte weit über die Renaissance hinaus – von den kunstvollen Fugen von Johann Sebastian Bach bis hin zu Kompositionstechniken der Zwölftonmusik und des Serialismus im 20. Jahrhundert.
Doch wie lebt diese Tradition heute weiter?
Auch in der Gegenwart nimmt Flandern eine führende Rolle in der Pflege und Neuinterpretation dieser musikalischen Form ein. Komponisten wie Sebastian van Steenberge, Jan Van der Roost und Raymond Schroyens stehen exemplarisch für diese Entwicklung.
Im Zentrum des Konzerts steht das Werk „Bonum est confiteri“ von Vic Nees für
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Vokalmusik am Fluss
13. Sommerkonzert des Schönhausen-Chores
„Flandern gestern und heute“
Mitwirkende:
Elisa Rabanus (S) | Leonard Reso (T) | Sebastian Klein (B)
Stella Farina, Harfe | Bärbel Hammer-Schäfer, Schlagzeug
Schönhausen-Chor Krefeld | Neusser Kammerorchester
Gesamtleitung Joachim Neugart
Flandern – ein Name, der bei Liebhabern der Renaissancemusik unmittelbar musikalische Assoziationen weckt. Diese Region gilt als Wiege der franko-flämischen Vokalpolyphonie. Vom 15. bis ins 17. Jahrhundert entstanden hier einige der bedeutendsten Werke dieser Epoche, und zahlreiche Komponisten und Musiker wurden ausgebildet, die europaweit Maßstäbe setzten.
Der von ihnen entwickelte Stil prägte die Musikgeschichte weit über die Renaissance hinaus – von den kunstvollen Fugen von Johann Sebastian Bach bis hin zu Kompositionstechniken der Zwölftonmusik und des Serialismus im 20. Jahrhundert.
Doch wie lebt diese Tradition heute weiter?
Auch in der Gegenwart nimmt Flandern eine führende Rolle in der Pflege und Neuinterpretation dieser musikalischen Form ein. Komponisten wie Sebastian van Steenberge, Jan Van der Roost und Raymond Schroyens stehen exemplarisch für diese Entwicklung.
Im Zentrum des Konzerts steht das Werk „Bonum est confiteri“ von Vic Nees für Tenor, gemischten Chor (SATB), Harfe und Schlagzeug sowie seine Serenade für Streicher. Ergänzt wird das Programm durch die „Missa brevis“ von Lodewijk de Vocht, einem zu Unrecht wenig bekannten Komponisten.
Ein weiterer Höhepunkt ist die Aufführung der Messe de Tournai – eine der bedeutendsten frühen mehrstimmigen Kompositionen überhaupt – interpretiert vom Ensemble CANTUS Neuss.
Mit diesem Programm möchte der Schönhausen-Chor die reiche flämische Musiklandschaft beleuchten und zeigen, wie lebendig die Verbindung zwischen historischem Erbe und zeitgenössischer Musik heute ist.
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