„Dat kommt alles wieder!“, sagte schon unsere Oma. Aber warum kommt Geburtstag nur einmal im Jahr, der Schnupfen aber ständig? Warum scheißt der Teufel immer auf den dicksten Haufen? Und wann hält die 418 verdammt noch mal wieder am Rudolfsplatz?
Der Liedermacher Philip Omlor gibt jetzt auch endlich immer schon wieder im Theater im Hinterhof Antwort auf all die Fragen, die zu Recht niemand stellt. Seine Texte sind erfrischend sentimental („An Manchen Tagen im November“) und herzzerreißend komisch („Die Säge meines Nachbarn“). Ihm zu lauschen ist wie Kino für die Ohren und wenn Omlor zwischen Gitarren, Waldzither, Ukulele, Blues-Harp und Nasenflöte wirbelnd seine Geschichten singt, wird schnell klar:
- Das da vorne ist nicht unsere Oma – zum Glück!
- Ganz normal ist das trotzdem nicht – aber es tut wahnsinnig gut!
Und begleitet wird Philip von Gika Rusche-Gölnitz an der Geige!
Gika Rusche-Göllnitz spielt seit über 40 Jahren Geige. „Wenn sie mehr geübt hätte, wäre vielleicht etwas aus ihr geworden“, bescheinigte ihr früherer Geigenlehrer einst ihren Eltern. Stattdessen treibt sich die studierte Biologin (also doch was erreicht!) in der norddeutschen Folkszene herum und geigt alles weg, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. In Buxtehude wird sie zum ersten Mal gemeinsam mit Philip Omlor die Bühne entern.