Unser Programmkino zeigt am Donnerstag, dem 11.06.2026, das fiktionale Drama “La Grazia”. Erzählt wird die Geschichte eines italienischen Staatspräsidenten, der zum Ende seiner Amtszeit mit einem Gesetz zum Thema Sterbehilfe und zwei moralisch fragwürdigen Gnadengesuchen konfrontiert wird. „La Grazia“ ist ein wunderschön gemachter, tiefgründiger Film mit fantastischen Schauspielern und genialen filmischen Einfällen, zu Fragen, die juristisch, philosophisch und theologisch für jede Gesellschaft elementar sind.
Dem italienische Staatspräsident bleiben nur noch wenige Tage, bevor seine Amtszeit endet und er sich in den Ruhestand zurückziehen will. In dieser Zeit stehen aber noch wichtige Entscheidungen an, die seine Expertise als Jurist ebenso fordern, wie sie ihn als Katholiken vor moralische Abwägungen stellen: Neben einem Gesetz zur Legalisierung von Sterbehilfe, das er unterzeichnen soll, erreichen ihn zwei Gnadengesuche von wegen Mordes Verurteilten. Dabei kreist sein Denken in diesen Tagen auch um die eigene verrinnende Zeit und seine verstorbene Frau.
Ein auf der visuellen Ebene streng durchkomponiertes Drama, das die Sehnsucht nach Schwerelosigkeit in einer Fülle ausgekosteter Bildeinfälle zum Ausdruck bringt. Die Charakterstudie des fiktiven
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Unser Programmkino zeigt am Donnerstag, dem 11.06.2026, das fiktionale Drama “La Grazia”. Erzählt wird die Geschichte eines italienischen Staatspräsidenten, der zum Ende seiner Amtszeit mit einem Gesetz zum Thema Sterbehilfe und zwei moralisch fragwürdigen Gnadengesuchen konfrontiert wird. „La Grazia“ ist ein wunderschön gemachter, tiefgründiger Film mit fantastischen Schauspielern und genialen filmischen Einfällen, zu Fragen, die juristisch, philosophisch und theologisch für jede Gesellschaft elementar sind.
Dem italienische Staatspräsident bleiben nur noch wenige Tage, bevor seine Amtszeit endet und er sich in den Ruhestand zurückziehen will. In dieser Zeit stehen aber noch wichtige Entscheidungen an, die seine Expertise als Jurist ebenso fordern, wie sie ihn als Katholiken vor moralische Abwägungen stellen: Neben einem Gesetz zur Legalisierung von Sterbehilfe, das er unterzeichnen soll, erreichen ihn zwei Gnadengesuche von wegen Mordes Verurteilten. Dabei kreist sein Denken in diesen Tagen auch um die eigene verrinnende Zeit und seine verstorbene Frau.
Ein auf der visuellen Ebene streng durchkomponiertes Drama, das die Sehnsucht nach Schwerelosigkeit in einer Fülle ausgekosteter Bildeinfälle zum Ausdruck bringt. Die Charakterstudie des fiktiven Politikers führt Wehmut und Abgeklärtheit zusammen und zeigt die Tragweite politischer Verantwortung auf.
Italien (2025); Regie: Paolo Sorrentino; Mit: Toni Servillo, Anna Ferzetti, Orlando Cinque, Massimo Venturiello, Milvia Marigliano u.a.
FSK 12; 131 min. | Trailer: https://youtu.be/INh759fd9ZM?si=U02WKgn3YAi9XgmK
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