Ausgehend von Archäologie, Mythologie und frühen Himmelsbeobachtungen begegnen wir Persönlichkeiten wie En-hedu-anna, Aganice und Aglaonike, die für frühe astronomische Traditionen stehen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verdrängung weiblicher Gelehrsamkeit im europäischen Mittelalter – symbolisiert durch das Schicksal Hypatias. Gleichzeitig eröffnet der Blick nach Al-Andalus und in die islamische Welt faszinierende Perspektiven auf Frauen in Bildung und Wissenschaft, darunter Fatima al-Fihri und Lubna von Córdoba.
Mit der Aufklärung werden Frauen in der europäischen Wissenschaft wieder sichtbarer. Astronominnen wie Maria Winkelmann-Kirch, Émilie du Châtelet und Nicole-Reine Lepaute leisten wichtige Beiträge zur modernen Himmelsmechanik.
Den Abschluss bilden Wegbereiterinnen der modernen Astronomie wie Caroline Herschel und Mary Somerville, deren Arbeit den Weg für kommende Generationen von Wissenschaftlerinnen ebnete.