Das Neujahrskonzert 2026 eröffnet das musikalische Jahr mit einem Programm, das Kontraste und Wiedererkennung bewusst miteinander verbindet. Im Mittelpunkt stehen Antonio Vivaldis »Vier Jahreszeiten«, die mit ihren charakteristischen Klangbildern seit Jahrhunderten zu den bekanntesten Werken der Musikgeschichte zählen. Die vier Konzerte entfalten ihre Wirkung durch plastische Motive, rhythmische Energie und einen ausgeprägten Sinn für musikalische Dramaturgie. Die unterschiedlichen Eindrücke seiner Musik beschreibt Antonio Vivaldi zusätzlich mit einem Sonett (Verse) zu jeder Jahreszeit.
Nach der Pause wechselt das Programm die Perspektive und widmet sich kürzeren Orchesterstücken, die durch Melodie, Tanzrhythmus und stilistische Vielfalt geprägt sind. Werke von Scott Joplin, Johann und Josef Strauss, Luigi Boccherini, Antonio Carlos Jobim und Johannes Brahms stehen für unterschiedliche musikalische Welten, die dennoch mühelos nebeneinander bestehen.